Freitag, 27. Februar 2026 von Roland SCHROTT
Es gibt Orte, die man nicht einfach besucht – man entdeckt sie. Der Arcomagno in Kalabrien ist genau so ein Ort. Versteckt zwischen schroffen Felsen nahe dem kleinen Küstenort San Nicola Arcella, wirkt diese Bucht wie ein gut gehütetes Geheimnis des Tyrrhenischen Meeres.
die kleine Bucht des Arcomagno
es gibt Orte, die man nicht einfach besucht – man entdeckt sie. Der Arcomagno in Kalabrien ist genau so ein Ort
auf dem Weg zum Paradies
schon der Weg dorthin ist ein kleines Abenteuer. Vom Parkplatz oberhalb der Küste führt ein schmaler Pfad entlang der Felsen. Im Sommer muss für den Besuch Eintritt bezahlt werden
der Pfad
ist nicht lang, aber stellenweise steinig - unbedingt festes Schuhwerk tragen
der Strand
ist ende Februar menschenleer, für uns ein ganz besonderes Erlebnis
Der kleinere Bruder: Arco di Enea
als erstes dürfen wir den kleineren Bruder, den Arco di Enea entdecken und bestaunen
der Arco di Enea
die Brandung prallt hier direkter gegen das Gestein, was besonders bei leichtem Wellengang ein spektakuläres Naturschauspiel bietet
beeindruckender Felsbogen, der Arco di Enea.
weniger bekannt und deutlich wilder gelegen, wirkt er fast noch ursprünglicher
kleiner Tunnel
uns zur nächsten Bucht
schmale, in den Fels
gehauene Stufen führen uns hoch und dann...
der erste Blick
und dann, nach einer letzten Kurve, öffnet sich plötzlich der Blick: Ein gewaltiger natürlicher Felsbogen spannt sich über eine kleine, geschützte Bucht
glasklares Wasser
und wir ganz alleine, keine Menschenseele weit und breit
der Arcomagno
und links davon die kleine Bucht, welche man durch den kleinen Tunnel erreicht
einzigartig
der Moment fühlt sich an wie in eine Filmszene
ein Weg führt
über den Bogen
Prachtvoll
der Arcomagno in seiner vollen Pracht von oben, mit seiner einzigartigen Bucht
Weg auf den Arcomagno
natürlich wollen wir auch auf dem Arcomagno stehen, hier führt der Weg rauf
auch von oben spektakulär
das Erlebte lässt sich nicht immer in Worte fassen
Blich zur Grotta del Saraceno
eine kleine Höhle, die früher angeblich Seeräubern als Unterschlupf diente
der Arcomagno
hier gibt es nur Fels, Wasser, Himmel – und das Gefühl, etwas Besonderes gefunden zu haben
Praktische Tipps:
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Beste Reisezeit:
Mai, Juni und September – angenehme Temperaturen und weniger Besucher
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Zugang:
Zu Fuß über einen Küstenpfad (ca. 10–15 Minuten)
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Ausrüstung:
Badeschuhe, Wasser, Sonnenschutz, festes Schuhwerk für den Anmarsch
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Tipp:
Eine kleine Bootstour entlang der Küste eröffnet faszinierende Perspektiven auf beide Felsbögen
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Sicherheit:
Bei starkem Wellengang ist das Schwimmen nicht empfehlenswert
Fazit:
Mit dem majestätischen Arcomagno und dem etwas raueren, geheimnisvollen Arco di Enea besitzt Kalabrien gleich zwei Naturkunstwerke, die zeigen, wie spektakulär diese Küstenregion ist.
Zwischen Felsbögen, Höhlen und türkisfarbenem Wasser fühlt man sich weit entfernt vom Alltag – als hätte man ein Stück unberührtes Mittelmeer nur für sich entdeckt.