Jeder Bissen Calmar, jede Muschel, der Fisch und die Beilagen, waren ein Geschmackserlebnis, der Wein aus der Region passte wunderbar dazu. Und schließlich erzählte uns der Besitzer bei einem Glas Limoncello noch von seinem bewegten Leben als Koch in ganz Europa.Es war besonders, ebenso wie danach der Spaziergang durch die Altstadt. Wir kamen uns vor wie in einem Film oder einem Märchen – eine Kulisse, die unwirklich erscheint.
Wir sind schon neugierig auf morgen, wenn wir alles noch mal bei Tageslicht sehen.
Woher das Weiß der Häuser wohl stammt, rätselten wir, denn gebaut sind sie mit dem wunderschönen Sandstein, der hier überall abgebaut werden kann und den Boden bildet, auf dem die Olivenbäume wachsen. Wir erfuhren, dass die Häuser im Mittelalter mit Kalk getüncht wurden und seine desinfizierende Wirkung Ostuni dadurch vergleichsweise gut während Pest- und Choleraepidemien schützte. Man behielt diese Tradition bei und heute sorgt das Weiß für ein spektakuläres Stadtbild.
Häuser, eng aneinandergebaut, mit arabischen, normannischen und barocken Elementen, liebevoll dekorierte Hauseingänge, Blumen und Pflanzen in Töpfen entlang der Treppen und nicht zu vergessen die wunderschöne Kathedrale, die man auch von innen gesehen haben sollte - ein absolutes MUSS, wenn du einmal nach Apulien kommst…
Samstag, 25. Oktober 2025 von Eva BUTTAZZONI