Das Kolosseum, offiziell Amphitheatrum Flavium

25.10.2025 CISTERNINO - im Land der Trulli

Eva BUTTAZZONI Samstag, 25. Oktober 2025 von Eva BUTTAZZONI

Auf dem Weg von Ostuni nach Cisternino sieht man bereits die ersten Trulli, teils alt und verlassen auf Feldern oder in Olivenhainen, teils bewohnt und erweitert durch Zubauten. Das Ganze gibt der Gegend etwas Besonderes.

auf dem Weg von Ostuni nach Cisternino

auf dem Weg von Ostuni nach Cisternino

sieht man bereits die ersten Trulli, teils alt und verlassen auf Feldern oder in Olivenhainen

Unsere Erwartung an Cisterno war, nachdem wir von Ostuni so beeindruckt waren, nicht sehr hoch. Es ist eine kleinere Stadt, ebenfalls auf einer Anhöhe gelegen und ebenfalls in Sandstein und weiß gehalten. Doch wir waren wieder beeindruckt. Alles ebenso liebevoll gepflegt und geschmückt. Im ganzen Ortskern hängen Sprüche zwischen den Häusern, von denen man sich inspirieren lassen kann, kleine Restaurants und Cafes, so individuell und liebevoll möbliert und dekoriert, dass man gerne dort verweilen mag.

Wie der Name „Cisternino“ wohl entstanden ist, darüber gibt es zwei Theorien. Die eine besagt, dass er auf den römischen Zenturio Cestus oder Cisternus zurückgeht, der nach einem Sieg über die Hannibalischen Truppen hier Land erhielt.
Das Gebiet wurde damals „Cisterninum“ genannt – was später zu Cisternino wurde.

Es ist aber auch möglich, dass der Name auf eine „cisterna“ (Zisterne) zurückgeht, da die Gegend wasserarm ist und Zisternen überlebenswichtig waren.

Wie Ostuni war der Ort bereits von den Messapiern in vorrömischer Zeit besiedelt. Das heutige, historische Stadtbild entstand jedoch im 14.-16. Jahrhundert und ist so gut erhalten, weil Cisternino nie von großen Kriegen zerstört wurde.

Es ist nur ein recht kurzer Spaziergang durch die Altstadt, gefühlt zu kurz, um sie schon wieder zu verlassen und so blieben wir noch auf einen Kaffee auf der Piazza Vittorio Emanuele mit Blick auf den schönen Uhrturm.Bereit zu unserem nächsten To do auf unserer Liste aufzubrechen, entdeckten wir gleich beim Parkplatz noch ein verlassenes Trullo – mit Stall und Wohngebäude, alles aus Stein, unverwüstlich gebaut.

Kann denn irgendetwas diese Erlebnisse noch toppen?

ENDE Bericht CISTERNINO - im Land der Trulli


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