Samstag, 26. September 2026 von Eva & Roland
Assisi – Auf den Spuren des heiligen Franziskus
Stifone – Türkisfarbenes Wasser und römische Spuren
Unser zweiter Tag in Umbrien führte uns zu zwei völlig unterschiedlichen Welten. Am Vormittag wanderten wir von Narni durch die Gole del Nera nach Stifone, immer entlang des Flusses und einer ehemaligen Bahntrasse. Römische Geschichte, eine gewaltige Brückenruine und das beinahe unwirklich türkisfarbene Wasser machten diese Wanderung zu einer der großen Überraschungen unserer Reise.
Am Nachmittag wechselten wir von der Natur in die Geschichte. In Assisi schlenderten wir durch mittelalterliche Gassen, besuchten die Basilica di San Francesco und erlebten einen Ort, der im Jahr des 800. Todestages des heiligen Franziskus eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlte.
Türkisfarbenes Wasser am Vormittag, Franziskus und Assisi am Nachmittag – abwechslungsreicher hätte unser zweiter Tag in Umbrien kaum sein können.
Tag 2 – Narni, Stifone & Assisi
Zwischen türkisfarbenem Wasser und den Spuren des heiligen Franziskus
Unser zweiter Tag in Umbrien begann völlig anders als der erste. Nach Orvietos Dom, unterirdischen Gängen und unserem Abend im stillen Amelia wollten wir diesmal hinaus in die Natur.
Unser Ziel am Vormittag war Narni – genauer gesagt die Gole del Nera, die Schlucht des Flusses Nera. Von hier wollten wir zu Fuß bis nach Stifone wandern, einem winzigen Ort, von dem wir vor allem eines gesehen hatten: Bilder von unglaublich türkisfarbenem Wasser.
Und manchmal sind solche Bilder im Internet schöner als die Wirklichkeit.
Hier war es fast umgekehrt.
Narni – wo unsere Wanderung beginnt
Narni blickt auf eine mehr als dreitausendjährige Geschichte zurück. Die Römer eroberten die damalige umbrische Siedlung im Jahr 299 v. Chr. und nannten sie Narnia – ein Name, der Jahrhunderte später sogar C. S. Lewis bei der Namensgebung seiner berühmten „Chroniken von Narnia“ inspiriert haben soll. Die antike Stadt lag strategisch günstig an der Via Flaminia, einer der wichtigsten römischen Straßen nach Norden.
Wir ließen an diesem Vormittag die eigentliche Altstadt allerdings weitgehend links liegen, denn unser Ziel lag unten im Tal.
Schon nach kurzer Zeit standen wir vor einem gewaltigen Überbleibsel aus römischer Zeit.
Ponte di Augusto – ein römischer Gigant
Ponte di Augusto – ein römischer Gigant
Die Ponte di Augusto war einst Teil der Via Flaminia und überspannte hier den Fluss Nera.
Heute ist nur noch ein mächtiger Brückenbogen erhalten, doch gerade dieser Rest lässt erahnen, welche Dimensionen das Bauwerk einmal gehabt haben muss. Für uns war die Augustusbrücke nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern gleichzeitig der perfekte Auftakt unserer Wanderung.
Denn hier beginnt der Weg hinein in die Gole del Nera und plötzlich verschwand das städtische Umbrien.
Auf der alten Bahntrasse durch die Gole del Nera
Der Wander- und Radweg folgt über weite Strecken einer ehemaligen Bahnstrecke durch die Schlucht. Heute lässt es sich hier angenehm wandern: kaum Steigung, viel Natur und fast immer der Fluss in unmittelbarer Nähe.
Die Nera begleitete uns von nun an.
Anfangs noch eher unauffällig, änderte sie unterwegs immer wieder ihr Gesicht. Mal floss das Wasser ruhig zwischen den Bäumen, dann wieder über kleine Stromschnellen und felsige Passagen.
Je weiter wir gingen, desto intensiver wurden seine Farben.
Grün.
Smaragd.
Und schließlich dieses beinahe unwirkliche Türkis, wegen dem wir überhaupt hierhergekommen waren.
Die steilen, dicht bewachsenen Hänge der Schlucht schirmten den Weg teilweise von der Außenwelt ab. Dazu das Rauschen des Flusses und immer wieder kleine Wege hinunter ans Wasser.
Es war eine dieser Wanderungen, bei denen nicht eine einzelne Sehenswürdigkeit das Erlebnis ausmacht.
Der Weg selbst war die Sehenswürdigkeit.
Und dann erreichten wir Stifone.
Stifone – plötzlich wird das Wasser türkis
Groß ist der Ort wirklich nicht. Die offizielle Tourismusseite Umbriens spricht von gerade einmal rund 40 Einwohnern. Doch was Stifone an Größe fehlt, macht es mit seiner Lage mehr als wett. Das Dorf liegt unmittelbar am Wasser zwischen den Felsen der Nera-Schlucht.
Und hier verstanden wir endgültig, warum wir diesen Ort unbedingt sehen wollten. Das Wasser leuchtete stellenweise in einem derart intensiven Türkis und Smaragdgrün, dass es beinahe künstlich wirkte.
Doch hinter dieser Idylle steckt auch eine erstaunliche Geschichte.
Eine römische Schiffswerft mitten in Umbrien?
Besonders überrascht hat uns die Geschichte einer antiken römischen Schiffswerft.
Schiffe – mitten im heutigen Binnenland Umbriens?
Tatsächlich war Stifone in römischer Zeit ein Flusshafen. Rund 900 Meter südlich des heutigen Dorfes wurden 1969 Überreste einer antiken Werft entdeckt. Nach Angaben der Region Umbrien könnte sie bereits zur Zeit des Ersten Punischen Krieges entstanden sein, als Rom seine Flotte für den Kampf gegen Karthago massiv ausbaute.
Wenn man heute am friedlichen türkisfarbenen Wasser steht, fällt es schwer, sich vorzustellen, dass hier vor mehr als zweitausend Jahren möglicherweise Schiffe gebaut wurden.
Stifone und die Kraft des Wassers
Doch genau solche Geschichten machen diese Orte für uns interessant.
Das Wasser bestimmte das Leben in Stifone auch lange nach den Römern.
Zahlreiche Quellen treten rund um den Ort aus dem Felsen. Seit dem Mittelalter entstanden deshalb Mühlen entlang des Flusses. Und selbst die Industrialisierung hinterließ hier ihre Spuren: 1892 gingen zwei der ersten Wasserkraftwerke Italiens in Betrieb, die unter anderem Narni mit elektrischem Licht versorgten.
Plötzlich sieht man das türkisfarbene Wasser mit anderen Augen. Es ist nicht nur schön. Es hat die Geschichte dieses kleinen Ortes geprägt. Wir nahmen uns Zeit, gingen hinunter ans Wasser, machten Fotos und genossen einfach die Farben und die Ruhe.
Dann hieß es irgendwann weitergehen.
Zurück nach Narni – durch den Wald hinauf zur Altstadt
Nach unserem Besuch in Stifone machten wir uns auf den Rückweg Richtung Narni. Doch diesmal folgten wir nicht einfach derselben Strecke zurück. Vom Bereich des Kraftwerks führte uns der Wanderweg hinein in den Wald und anschließend stetig bergauf.
Nach dem gemütlichen Weg entlang der Nera war dieser Abschnitt deutlich schweißtreibender. Schritt für Schritt gewannen wir an Höhe, während der Fluss immer weiter unter uns zurückblieb. Zwischen den Bäumen öffneten sich zwischendurch schöne Blicke auf die umliegende Landschaft.
Schließlich tauchten vor uns die ersten Mauern von Narni auf. Der Waldweg brachte uns direkt hinauf zur historischen Stadt, wo wir durch eines der alten Stadttore die mittelalterliche Altstadt erreichten.
Ein schöner Abschluss unserer Wanderung: Am Morgen waren wir von Narni hinunter in die Gole del Nera und weiter nach Stifone gewandert – nun kehrten wir auf einem ganz anderen Weg durch den Wald und die alten Stadtmauern zurück.
Nach rund elf bis zwölf Kilometern hatten wir damit nicht nur eine abwechslungsreiche Rundwanderung hinter uns, sondern auch Natur, römische Geschichte und mittelalterliches Stadtflair miteinander verbunden.
Und unser Tag war noch lange nicht vorbei: Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel – Assisi.
NARNI und SIFONE in Bildern
Stifone – Türkisfarbenes Wasser aus der Vogelperspektive
Aus der Luft zeigt sich besonders eindrucksvoll, warum uns Stifone so begeistert hat. Das außergewöhnlich klare Wasser leuchtet in intensiven Türkis- und Grüntönen und bildet einen faszinierenden Kontrast zur Nera – ein kleines Naturparadies mitten im grünen Umbrien.
An der Nera – Wasserkraft inmitten unberührter Natur
Zwischen den bewaldeten Hängen der Gole del Nera liegt das historische Kraftwerk direkt am aufgestauten Fluss. Von hier führte uns unser weiterer Wanderweg durch den Wald bergauf in Richtung Narni und schließlich zu einem der alten Stadttore.
Stifone – Ein kleines Dorf in der Gole del Nera
Eingebettet zwischen dicht bewaldeten Hängen liegt Stifone unmittelbar am Fluss Nera. Links im Bild verläuft die ehemalige Bahntrasse, auf der wir durch die Gole del Nera wanderten – eine eindrucksvolle Verbindung aus Natur, Geschichte und dem charakteristisch grün-türkisfarbenen Wasser.
Stifone – Ein verborgenes Dorf am Fluss Nera
Fast versteckt zwischen bewaldeten Hängen und direkt am Wasser liegen die alten Steinhäuser von Stifone. Das kleine Dorf fügt sich wunderschön in die Landschaft der Gole del Nera ein und wirkt mit seinen Natursteinfassaden und dem grün schimmernden Fluss beinahe wie aus einer anderen Zeit.
Ponte di Augusto – Römische Spuren vor den Toren Narnis
Der gewaltige erhaltene Bogen der Ponte di Augusto lässt noch heute die Dimension der einstigen römischen Brücke erahnen. Sie gehörte zur antiken Via Flaminia und überspannte einst das Tal der Nera – für uns einer der eindrucksvollsten historischen Punkte unserer Wanderung rund um Narni.
Ponte di Augusto – Ein Monument aus römischer Zeit
Aus nächster Nähe wird die gewaltige Dimension der Ponte di Augusto erst richtig sichtbar. Der erhaltene Brückenbogen gehörte einst zur römischen Via Flaminia und erinnert eindrucksvoll daran, welche Bedeutung Narni bereits in der Antike als Verbindung zwischen Rom und dem Norden Italiens hatte.
Ponte di Augusto – Auf den Spuren der Römer
Direkt zwischen den mächtigen Überresten der Ponte di Augusto wird deutlich, wie monumental diese römische Brücke einst gewesen sein muss. Die gewaltigen Steinblöcke und der erhaltene Bogen machten diesen historischen Ort zu einem eindrucksvollen Auftakt unserer Wanderung durch die Gole del Nera.
Durch das alte Stadttor hinauf nach Narni
Nach dem Anstieg vom Kraftwerk durch den Wald erreichten wir schließlich die historischen Befestigungsanlagen von Narni. Durch eines der alten Stadttore führte unser Wanderweg hinein in die mittelalterliche Stadt – ein besonders schöner Abschluss unserer Rundwanderung.
Narni – Mittelalterliches Flair auf der Piazza Garibaldi
Nach unserem Aufstieg erreichten wir die historische Altstadt von Narni. Auf der Piazza Garibaldi mit ihrem Brunnen, alten Steinhäusern und mittelalterlichen Turm zeigte sich die Stadt von ihrer typisch umbrischen Seite – ein schöner Abschluss unserer Wanderung.
Assisi – eine Stadt mit einer besonderen Atmosphäre
Schon aus der Ferne sieht man Assisi am Hang des Monte Subasio liegen.
Die Stadt ist aus dem typischen hellen bis rosafarbenen Stein des Berges erbaut. Dadurch wirkt das historische Zentrum erstaunlich harmonisch – fast so, als wäre die gesamte Stadt aus demselben Felsen entstanden.
Assisi besitzt eine jahrtausendealte Geschichte. Spuren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück; später siedelten hier die Umbrer, danach hinterließen die Römer ihre Spuren. Doch eine Person hat den Namen der Stadt weit über Italien hinaus bekannt gemacht:
Franz von Assisi.
Und ausgerechnet 2026, in dem Jahr unseres Besuches, jährte sich sein Tod zum 800. Mal. In Assisi fanden deshalb über das Jahr hinweg zahlreiche Veranstaltungen zum achten Franziskus-Jubiläum statt.
Das verlieh unserem Besuch noch einmal eine besondere Bedeutung.
Durch die mittelalterlichen Gassen Assisis
Durch die mittelalterlichen Gassen Assisis
Wir wollten Assisi nicht nur wegen seiner Basilika besuchen. Also gingen wir zu Fuß durch die Altstadt. Steinhäuser, schmale Gassen, Treppen, kleine Geschäfte und immer wieder Plätze, von denen sich der Blick weit über die umbrische Ebene öffnet.
Das Zentrum ist überschaubar genug, um es wunderbar zu Fuß zu entdecken – allerdings sollte man die Höhenunterschiede nicht unterschätzen.
Immer wieder begegnet man Spuren verschiedener Epochen. Ein besonders schönes Beispiel ist die Piazza del Comune. Hier steht mit dem ehemaligen römischen Tempio di Minerva ein eindrucksvolles Zeugnis der Antike, das später in eine Kirche integriert wurde.
Doch je näher wir der Basilika kamen, desto mehr änderte sich die Atmosphäre.
Basilica di San Francesco – das Herz von Assisi
Dann standen wir vor der Basilica di San Francesco.
Sie gehört zu jenen Bauwerken, deren Bedeutung weit über ihre Architektur hinausgeht.
Franz von Assisi starb 1226. Bereits kurz nach seiner Heiligsprechung begann der Bau der Basilika, die zu einem der bedeutendsten Pilgerorte des Christentums wurde.
Das Außergewöhnliche ist ihre Konstruktion aus zwei übereinanderliegenden Kirchen.
Die Unterkirche wirkt dunkler und intimer.
Die Oberkirche dagegen heller und großzügiger.
Dort befinden sich einige der bedeutendsten Freskenzyklen des italienischen Mittelalters. Besonders bekannt sind die Darstellungen aus dem Leben des heiligen Franziskus, die eng mit Giotto und seiner Werkstatt verbunden werden. Auch Werke von Cimabue und Simone Martini prägen die Basilika.
Ganz unten befindet sich schließlich der Ort, wegen dem viele Menschen nach Assisi pilgern:
das Grab des heiligen Franziskus.
Unabhängig davon, wie religiös man selbst ist, spürt man dort die besondere Bedeutung dieses Ortes.
Es wird ruhiger.
Gespräche verstummen.
Und für einen Moment tritt auch der Trubel einer Reise in den Hintergrund.
800 Jahre Franz von Assisi
das Grab des heiligen Franziskus
Dass wir Assisi gerade 2026 besuchten, war ein besonderer Zufall.
Denn in diesem Jahr gedachte die Stadt des 800. Todestages des heiligen Franziskus. Das offizielle Jubiläumsprogramm erstreckte sich über viele Monate und verband religiöse Feiern mit Kultur, Kunst und Veranstaltungen.
Franziskus wurde 1181 oder 1182 als Sohn eines wohlhabenden Tuchhändlers geboren. Nach einer Jugend in vergleichsweise privilegierten Verhältnissen wandte er sich radikal einem einfachen Leben in Armut zu.
Seine Botschaft von Frieden, Bescheidenheit und einem respektvollen Umgang mit der Schöpfung wirkt bis heute weit über die katholische Kirche hinaus.
Und hier in Assisi ist diese Geschichte überall präsent.
Umbrien schmeckt auch unterwegs
Nach unserer Wanderung am Vormittag und den vielen Kilometern durch Assisi hatten wir uns natürlich auch etwas Kulinarisches verdient.
Die Küche dieser Region passt wunderbar zu einem solchen Tag: unkompliziert, herzhaft und auf regionale Produkte konzentriert.
Typisch sind beispielsweise Torta al Testo, ein warmes umbrisches Fladenbrot, das mit Wurstwaren, Käse oder Gemüse gefüllt wird, sowie frische Pasta mit je nach Saison wechselnden Zutaten wie Trüffel, Spargel oder Salsiccia. Umbriatourism
Dazu kommen die berühmten umbrischen Wurstwaren, Pecorino, gutes Olivenöl und natürlich ein Glas Wein.
Nach einer Wanderung durch die Nera-Schlucht braucht es manchmal gar nicht mehr.
Zwei Welten an einem einzigen Tag
Als wir am Abend Assisi verließen und zurück Richtung Amelia fuhren, hatten wir das Gefühl, an diesem Tag eigentlich zwei vollkommen verschiedene Reisen gemacht zu haben.
Am Vormittag waren wir zu Fuß durch eine grüne Schlucht gewandert.
Wir hatten die Überreste einer römischen Brücke gesehen, waren einer ehemaligen Bahnlinie gefolgt und standen schließlich vor dem unglaublich türkisfarbenen Wasser von Stifone.
Einige Stunden später gingen wir durch die mittelalterlichen Gassen Assisis und standen am Grab eines Mannes, dessen Ideen noch 800 Jahre nach seinem Tod Menschen aus aller Welt hierherführen.
Genau dieser Gegensatz machte unseren zweiten Tag in Umbrien für uns so besonders:
Narni und Stifone begeisterten uns mit Natur und Wasser. Assisi berührte uns mit Geschichte, Kunst und einer Atmosphäre, die sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Und als wir am Abend wieder nach Amelia zurückkehrten, lagen bereits zwei unglaublich abwechslungsreiche Tage hinter uns.
Doch ein großes Finale wartete noch:
die Cascata delle Marmore.
Narni & Gole del Nera sowie Assisi in Bildern
Assisi – 800 Jahre Franz von Assisi
Die prachtvollen Fresken im Inneren der Basilica di San Francesco erzählen vom Leben und Wirken des heiligen Franziskus. Unser Besuch im Jahr 2026 war etwas Besonderes: Genau 800 Jahre zuvor, im Jahr 1226, starb Franz von Assisi – ein Jubiläum, das in seiner Heimatstadt deutlich spürbar war.
Assisi – Im Zeichen des heiligen Franziskus
Hoch über der umbrischen Landschaft erhebt sich die monumentale Basilica di San Francesco, das geistige Herz Assisis und Ziel von Pilgern aus aller Welt. Unser Besuch fiel in das besondere Jubiläumsjahr 2026 – 800 Jahre nach dem Tod des heiligen Franziskus – und machte diesen Nachmittag in Assisi für uns noch eindrucksvoller.
Am Grab des heiligen Franziskus von Assisi
In der Krypta der Basilica di San Francesco befindet sich das Grab des heiligen Franziskus, der 1226 starb. Die schlichte Grabstätte bildet einen starken Kontrast zur prachtvollen Basilika darüber und ist für viele Besucher und Pilger der emotionalste Ort in Assisi.
Assisi – Mittelalterliche Stadt am Fuße des Monte Subasio
Aus der Vogelperspektive zeigt sich Assisi eingebettet in die Hänge des Monte Subasio. Im Mittelpunkt erhebt sich die Basilica di Santa Chiara, während sich dahinter die historischen Häuser und Mauern der Stadt den Hang hinaufziehen – ein wunderschöner Blick auf eines der bedeutendsten Reiseziele Umbriens.
Basilica di San Francesco – Farbenpracht über unseren Köpfen
Der Blick durch das Kirchenschiff der Oberkirche der Basilica di San Francesco ist überwältigend. Fresken, farbenprächtige Gewölbe und hohe gotische Fenster verwandeln den Innenraum in ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk und erzählen in zahlreichen Szenen vom Leben des heiligen Franziskus.
Basilica di Santa Chiara – Auf den Spuren der heiligen Klara
Die Basilica di Santa Chiara mit ihrer charakteristischen Fassade aus hellem und rosafarbenem Stein ist der heiligen Klara von Assisi gewidmet, einer engen Weggefährtin des heiligen Franziskus. Der lebendige Platz vor der Kirche gehört zu den schönsten Stationen bei einem Spaziergang durch die historische Altstadt von Assisi.
Durch die mittelalterlichen Gassen von Assisi
Beim Spaziergang durch Assisi führen schmale Gassen zwischen alten Natursteinhäusern, kleinen Geschäften und historischen Stadttoren hindurch. Immer wieder öffnen sich dabei überraschende Ausblicke hinunter in die weite umbrische Landschaft – genau diese Mischung macht den besonderen Charme der Altstadt aus.
Assisi – Mittelalterliches Stadtbild unter dem Monte Subasio
Aus der Luft zeigt sich die historische Altstadt von Assisi als dichtes Meer aus hellen Natursteinhäusern, Türmen und Kirchen. Besonders markant sind der Torre del Popolo im Vordergrund und die Basilica di Santa Chiara rechts – darüber erhebt sich der mächtige Monte Subasio.
Basilica di San Francesco – Das Wahrzeichen von Assisi
Die mächtige Basilica di San Francesco gehört zu den bedeutendsten Pilgerstätten Italiens. Vom weitläufigen Vorplatz eröffnet sich der Blick auf die Unterkirche, die Oberkirche und den markanten Glockenturm – ein beeindruckender Ort und für uns einer der Höhepunkte unseres Besuchs in Assisi.
Unterkirche von Assisi – Fresken voller Geschichte
Die Unterkirche der Basilica di San Francesco beeindruckt mit ihrer geheimnisvollen Atmosphäre und einer außergewöhnlichen Fülle an mittelalterlichen Fresken. Fast jede Wand und jedes Gewölbe ist mit religiösen Szenen geschmückt – ein faszinierender Kontrast zur helleren und großzügigeren Oberkirche.