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Eva & Roland Donnerstag, 7. Mai 2026 von Eva & Roland

Catania & Syrakus Sehenswürdigkeiten: Unsere Highlights in Sizilien

Zwei Tage in Syrakus & Catania: Tipps, Sehenswürdigkeiten und Wanderungen

Auf unserer 17 tägigen Sizilienreise von Taormina nach Syracuse machten wir zuerst Halt in Catania. Bei einer rund 10 Kilometer langen Wanderung entdeckten wir die schönsten Sehenswürdigkeiten der lebendigen Stadt am Fuße des Ätna. Anschließend verbrachten wir zwei Nächte in Syrakus und erkundeten den archäologischen Park mit dem berühmten Ohr des Dionysius sowie die wunderschöne Altstadt auf der Insel Ortigia bei einer 16 Kilometer langen Wanderung entlang der historischen und mediterranen Highlights.

07.05.2026 Sizilien Rundreise: Catania, Ortigia und der Archäologische Park Syrakus

Catania & Syrakus Sehenswürdigkeiten: Unsere Highlights in Sizilien

Teatro Romano in Catania – Blick auf die die antike Bühne

Teatro Romano in Catania – Blick auf die die antike Bühne

Die antiken Steinmauern und Bögen vermitteln eindrucksvoll die Geschichte des römischen Theaters mitten im Herzen der sizilianischen Altstadt.

Wir verlassen unser schönes Quartier in Mongiuffi, in den Bergen hinter Taormina. Die nächsten Tage werden wir in Syrakus Station machen. Doch heute, auf dem Weg dorthin, steht Catania auf dem Programm.
Schon bei der Ankunft wird klar: Diese Stadt hat viele Gesichter. Catania liegt am Fuße des Ätna, und auch wenn er auf den ersten Blick in einiger Entfernung liegt, ist seine Präsenz überall spürbar. Über Jahrhunderte hinweg hat er das Leben hier geprägt – als Bedrohung, aber auch als Ursprung von fruchtbarem Boden und Baumaterial.

Besonders einschneidend war der große Ausbruch im Jahr 1669, bei dem gewaltige Lavamassen bis in die Stadt und sogar ins Meer flossen. Ganze Stadtteile wurden zerstört oder überdeckt. Nur wenige Jahrzehnte später, 1693, erschütterte ein schweres Erdbeben die Region und zerstörte Catania erneut fast vollständig. Der Wiederaufbau erfolgte im barocken Stil – und genau dieses Erscheinungsbild prägt die Stadt bis heute.
Wenn wir durch die Straßen gehen, sehen wir diese Geschichte auf Schritt und Tritt. Da sind die beeindruckenden Plätze, die großen Kirchen und die dunklen Fassaden aus Lavagestein, die Catania eine ganz eigene, fast dramatische Ästhetik verleihen. Besonders rund um die Piazza del Duomo zeigt sich die Stadt von ihrer repräsentativen Seite – als wohlhabendes Zentrum vergangener Zeiten.

Manche Begegnungen plant man einfach nicht!

Mitten in Sizilien plötzlich bekannte Gesichter: Zufällig trafen wir Martin aus Klagenfurt samt Frau — irgendwo zwischen italienischem Flair, sizilianischer Sonne und dem klassischen „Die Welt ist wirklich klein“-Moment.

Doch nur wenige Straßen weiter verändert sich das Bild deutlich. Wir gehen durch Viertel, in denen Häuser verfallen, Fassaden bröckeln und vieles improvisiert wirkt. Der Kontrast ist auffällig. Catania ist heute eine Stadt, in der sich Geschichte, wirtschaftliche Herausforderungen und lebendiges Alltagsleben überlagern. Reichtum und Armut liegen hier oft nah beieinander – sichtbar, aber ohne sich zu verstecken.

Auch die Küste erzählt von der Kraft des Vulkans. Wir erreichen einen schwarzen Strand, der so gar nichts mit dem Bild eines klassischen Sandstrandes zu tun hat. Stattdessen liegen hier große, dunkle Lavabrocken, kantig und rau, teilweise vom Meer glatt geschliffen. Diese Gesteine stammen von früheren Ausbrüchen des Ätna, insbesondere von dem Strom aus dem Jahr 1669, der sich bis ins Meer ergoss. Dort kühlte die Lava abrupt ab, zerbrach und formte diese wilde, ursprüngliche Küstenlandschaft. Das Wasser trifft hier auf Stein, nicht auf Sand – ein eindrucksvolles Zusammenspiel von Feuer und Meer.

Mitten in der Stadt passiert uns dann etwas völlig Unerwartetes: Noch bevor wir zu unserem nächsten Ziel aufbrechen, trifft Roland zufällig einen Arbeitskollegen aus Österreich – einfach so, auf der Straße in Catania. Ein Moment, der uns kurz innehalten lässt. Solche Begegnungen wirken fast unwirklich und machen diesen Tag auf eine ganz eigene Weise besonders.

Ristorante A Putia dell'Ostello

Ristorante A Putia dell'Ostello

Von außen wirkt es zunächst unscheinbar, doch im Inneren verbirgt sich etwas Besonderes.

Von unserem Guide am Ätna haben wir am Tag zuvor einen Tipp bekommen – einen Ort, den man in Catania unbedingt gesehen haben sollte. Neugierig machen wir uns auf den Weg dorthin und erreichen schließlich die Ristorante A Putia dell'Ostello. Von außen wirkt es zunächst unscheinbar, doch im Inneren verbirgt sich etwas Besonderes.

Ein Teil des Restaurants liegt in einer Höhle, durch die ein kleiner unterirdischer Fluss fließt – der Amenano, der heute größtenteils unter der Stadt verläuft. Für einen kleinen Betrag kann man hinuntersteigen und steht plötzlich in einem kühlen, natürlichen Hohlraum aus Lavagestein. Wasser fließt leise durch die Felsen, das Licht ist gedämpft, und für einen Moment scheint die Stadt weit entfernt. Auch dieser Ort ist letztlich ein Ergebnis der vulkanischen Geschichte Catanias.

Nach diesem besonderen Erlebnis gehen wir weiter zum Römisches Amphitheater von Catania, das sich mitten in der Stadt befindet. Es stammt aus der römischen Kaiserzeit, vermutlich aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., und war einst eines der größten Amphitheater Siziliens. Heute ist nur noch ein Teil freigelegt, der Rest liegt unter den umliegenden Gebäuden verborgen.

Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943

Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943

Im Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943 wird die Geschichte der alliierten Landung auf Sizilien eindrucksvoll dargestellt. Originalgetreue Szenen, historische Ausstellungsstücke und bewegende Eindrücke machen den Besuch zu einer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Gerade das macht diesen Ort so besonders: Moderne Häuser stehen direkt auf den antiken Mauern, Straßen verlaufen über Strukturen, die fast 2000 Jahre alt sind. Erst durch Ausgrabungen wurde ein Teil des Theaters wieder sichtbar gemacht. Wenn man dort steht, bekommt man ein Gefühl dafür, wie sehr sich hier die Zeiten überlagern – wie die Stadt auf ihrer eigenen Geschichte weitergewachsen ist.

Zum Abschluss besuchen wir noch das Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943. Das Museum widmet sich der alliierten Landung auf Sizilien im Zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung ist eindrucksvoll gestaltet, mit Originalgegenständen, nachgebauten Szenen und multimedialen Elementen. Besonders die detailreichen Inszenierungen lassen die Ereignisse greifbar werden und geben einen intensiven Einblick in diese Zeit.

Am Abend setzen wir unsere Reise fort. Mit vielen Eindrücken im Gepäck verlassen wir Catania und fahren weiter nach Syrakus – bereit für das nächste Kapitel unserer Reise durch Sizilien.

CATANIA in Bildern

Der schwarze Lavstrand von Catania

Der schwarze Lavstrand von Catania

Der dunkle Strand von Catania beeindruckt mit seinen groben Lavasteinen und dem tiefschwarzen Vulkangestein, das vom nahegelegenen Ätna geprägt wurde.

Der schwarze Lavstrand von Catania

Der schwarze Lavstrand von Catania

Ein ganz besonderer Küstenabschnitt, der Siziliens vulkanischen Charakter eindrucksvoll zeigt.

Grüne Oase mitten in Catania

Grüne Oase mitten in Catania

Der idyllische Stadtpark von Catania lädt mit seinen Palmen, schattigen Wegen und dem charmanten Pavillon zum Entspannen ein. Ein ruhiger Rückzugsort mitten im lebhaften Stadtzentrum.

Blickachse zum Dom von Catania

Blickachse zum Dom von Catania

Die prachtvolle Straße mit ihren historischen Gebäuden führt direkt auf den imposanten Dom von Catania zu. Zwischen barocker Architektur und lebendigem Stadtflair zeigt sich hier der besondere Charme der sizilianischen Hafenstadt.

Kaffeepause mit besonderem Ambiente und einem besonderem Zufall

Kaffeepause mit besonderem Ambiente und einem besonderem Zufall

Gemütlicher Zwischenstopp in einem außergewöhnlichen Café in Catania — direkt neben einer beeindruckenden Lavagrotte, die für eine ganz besondere Atmosphäre sorgte.

Ein Restaurant mitten im Lavagestein

Ein Restaurant mitten im Lavagestein

Der Blick in die beeindruckende Lavagrotte mitten im Restaurant in Catania zeigt eindrucksvoll die vulkanische Geschichte der Stadt. Eine außergewöhnliche Kulisse für ein entspanntes Abendessen.

Blütenpracht in den Gassen Siziliens

Blütenpracht in den Gassen Siziliens

Ein wunderschönes altes Haus, überzogen von farbenfrohen Blumen, bringt den mediterranen Charme von Sicily perfekt zur Geltung. Solche versteckten Ecken machen den besonderen Zauber der Insel aus.

Die historische Burg von Catania

Die historische Burg von Catania

Mitten im Herzen von Catania erhebt sich die imposante Burg aus dunklem Lavagestein und erinnert an die bewegte Geschichte der sizilianischen Stadt. Ein beeindruckendes Wahrzeichen zwischen Vergangenheit und modernem Stadtleben.

Castello Ursino mit Blick auf den Ätna

Das imposante Castello Ursino aus dunklem Lavagestein wirkt vor der Kulisse des schneebedeckten Ätna besonders beeindruckend. Ein Bild, das die vulkanische Seele Catanias perfekt einfängt.

Teatro Romano di Catania

Eintauchen in das antike Catania

Das beeindruckende Teatro Romano di Catania zählt zu den faszinierendsten Relikten der Antike in der Stadt. Zwischen alten Steinmauern und historischen Bögen wird die römische Vergangenheit Catanias lebendig.

Im antiken Teatro Romano di Catania

Mitten durch die Geschichte Catanias

Im antiken Teatro Romano di Catania taucht man direkt in die römische Geschichte der Stadt ein. Die beeindruckenden Ruinen zeigen, wie eng Vergangenheit und modernes Stadtleben hier miteinander verbunden sind.

Durch den Torbogen in die Antike

Durch den Torbogen in die Antike

Der historische Gang mit seinem markanten Steinbogen im Teatro Romano di Catania wirkt wie ein Eingang in eine andere Zeit. Zwischen alten Mauern und warmem Licht spürt man hier die Geschichte des antiken Catanias besonders intensiv.

Das Herz von Catania

Das Herz von Catania

Der beeindruckende Domplatz mit der prachtvollen Kathedrale von Catania zählt zu den schönsten Orten der Stadt. Zwischen barocker Architektur, lebendigem Treiben und sizilianischem Flair zeigt sich hier das pulsierende Herz Catanias.

Historische Kulisse am Domplatz

Historische Kulisse am Domplatz

Das beeindruckende historische Gebäude gegenüber des Doms von Catania verleiht dem zentralen Platz ein ganz besonderes Flair. Die elegante barocke Architektur prägt das Stadtbild und macht den Piazza del Duomo zu einem der schönsten Orte Catanias.

Arancini – die perfekte Stärkung zwischendurch

Arancini – die perfekte Stärkung zwischendurch

Die knusprigen Arancini gehören einfach zu Sizilien dazu. Goldbraun frittiert und herrlich gefüllt waren sie für uns die ideale Stärkung während unserer Erkundungstour durch Catania.

Ein Stück Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg

Diese originale Soldatenkiste im Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943 vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und die Ereignisse rund um die Landung auf Sizilien im Jahr 1943.

Verteidigungsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg

Verteidigungsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg

Im Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943 zeigt der originalgetreu nachgebildete deutsche Verteidigungsbunker eindrucksvoll, unter welchen Bedingungen die Stellungen während des Zweiten Weltkriegs auf Sizilien aufgebaut waren. Die detailreiche Darstellung macht die Geschichte besonders greifbar.

Beklemmende Eindrücke aus dem Krieg

Beklemmende Eindrücke aus dem Krieg

Der originalgetreu nachgebildete Bunker im Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943 vermittelt eindrucksvoll und beklemmend, wie die Menschen während des Zweiten Weltkriegs Schutz suchen mussten. Eine sehr authentische und bewegende Ausstellung.

Beeindruckende Originalstücke aus der Kriegszeit

Beeindruckende Originalstücke aus der Kriegszeit

Im Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943 sorgen zahlreiche originale Ausstellungsstücke für einen besonders authentischen Eindruck der Ereignisse rund um den Zweiten Weltkrieg und die Landung auf Sizilien.

Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943

Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943

Das Museo Storico dello Sbarco in Sicilia 1943 zählt zu den spannendsten Museen in Catania. Mit originalen Ausstellungsstücken, detailreichen Nachbildungen und multimedialen Eindrücken wird die Geschichte der alliierten Landung auf Sizilien im Jahr 1943 eindrucksvoll erzählt.


Syrakus – eine Stadt, die uns verzaubert

Das berühmte Ohr des Dionysios

Das berühmte Ohr des Dionysios

Das beeindruckende Ohr des Dionysios im archäologischen Park von Syracuse zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Siziliens. Die riesige, in den Felsen gehauene Höhle fasziniert mit ihrer besonderen Form und außergewöhnlichen Akustik.

„Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Damon, den Dolch im Gewande …“

Wahrscheinlich hat jeder von uns diese Zeilen irgendwann einmal in der Schule gelernt. Und plötzlich stehen wir tatsächlich hier, in Syrakus, jener Stadt, in der Schiller seine berühmte Ballade ansiedelt. Zwischen antiken Steinen, griechischen Theatern und den Geschichten rund um Dionysios wirkt Literatur auf einmal ganz nah.
Gestern Abend sind wir in Syrakus, Siracusa, wie es hier in Sizilien heißt, angekommen. Obwohl unser Quartier diesmal sehr einfach ist, ist von Anfang an klar: Es wird ein schöner Tag in Syrakus werden.
Und heute können wir sagen: Wir haben uns wieder einmal verliebt …
Der Tag beginnt mit einer Führung im Parco Archeologico della Neapolis. Unsere Guide Eva stammt ursprünglich aus Wien, lebt aber seit fast vierzig Jahren in Sizilien. Gemeinsam mit ihrem Mann führt sie ihre kleine Agentur „Hermes“. Mit viel Wissen, Begeisterung und spürbarer Liebe zu ihrer Wahlheimat begleitet sie uns durch diesen geschichtsträchtigen Ort.

Schon nach wenigen Minuten wird klar, dass Syrakus einmal zu den mächtigsten Städten der antiken Welt gehört hat. Zwischen alten Steinbrüchen, duftenden Pinien und sonnengewärmtem Fels erzählt Eva von Griechen, Römern, Tyrannen und Philosophen, und plötzlich beginnt die Vergangenheit lebendig zu werden.

Die antike Arena von Syrakus

Die beeindruckende römische Arena im archäologischen Park von Syracuse erzählt von der langen Geschichte der antiken Stadt. Zwischen alten Steinreihen und historischen Ruinen lässt sich die Bedeutung Syrakus’ in der Römerzeit noch heute erahnen.

Besonders beeindruckend sind die alten Latomien, jene riesigen Steinbrüche, aus denen über Jahrhunderte der helle Kalkstein für die Stadt gewonnen wurde. Heute wachsen hier Zitronenbäume und dichter Grünbewuchs, doch einst schufteten an diesem Ort Tausende Gefangene unter unmenschlichen Bedingungen.

Mitten darin liegt das berühmte Ohr des Dionysios – eine gewaltige, ohrförmige Höhle, deren Akustik bis heute verblüfft. Der Legende nach soll der Tyrann Dionysios hier Gespräche seiner Gefangenen belauscht haben. Tatsächlich trägt jedes Geräusch erstaunlich weit, und selbst ein leises Wort hallt durch den hohen Felsraum.
Danach stehen wir vor dem griechischen Theater, das sich majestätisch in den Hang schmiegt. Vor mehr als zweitausend Jahren saßen hier Tausende Menschen und verfolgen Tragödien von Aischylos oder politische Versammlungen. Noch heute wirkt dieser Ort überwältigend – nicht nur wegen seiner Größe, sondern auch wegen des Blicks hinaus aufs Meer und die umliegende Landschaft.
Nur wenige Schritte weiter erinnert das römische Amphitheater an die nächste Epoche der Stadtgeschichte. Hier kämpften Gladiatoren, hier wurden Spiele veranstaltet, hier demonstrierte Rom seine Macht. Die Anlage ist weniger elegant als das griechische Theater, aber massiv, monumental und beeindruckend in ihrer technischen Raffinesse.

Parco Archeologico della Neapolis in Bildern

Beeindruckende Kulisse im Steinbruch von Syrakus

Beeindruckende Kulisse im Steinbruch von Syrakus

Der historische Steinbruch im archäologischen Park von Syracuse beeindruckt mit seinen hohen Felswänden, kleinen Höhlen und den wunderschönen Spiegelungen im Wasser.

Vor dem berühmten Ohr des Dionysios

Vor dem berühmten Ohr des Dionysios

Gemeinsam vor dem beeindruckenden Ohr des Dionysios im archäologischen Park von Syracuse. Die riesige Felsenhöhle und ihre besondere Atmosphäre machen diesen Ort zu einem echten Highlight in Syrakus.

Historische Wassermühle in der griechischen Arena

Historische Wassermühle in der griechischen Arena

Mitten im archäologischen Park von Syracuse befindet sich eine alte Wassermühle, die einst das natürliche Quellwasser der Anlage nutzte. Sie zeigt eindrucksvoll, wie die Menschen hier schon in der Antike und in späteren Jahrhunderten die vorhandenen Wasserläufe für Landwirtschaft und Versorgung einsetzten — eingebettet in die beeindruckende Kulisse des antiken griechischen Theaters.

Natürliche Quelle im griechischen Theater

Die natürliche Quelle im antiken griechischen Theater von Syracuse versorgte die Anlage bereits vor Jahrhunderten mit frischem Wasser. Bis heute trägt sie zur besonderen Atmosphäre des historischen Ortes bei und zeigt, wie eng Architektur und Natur hier miteinander verbunden waren.

Das Ohr des Dionysios im archäologischen Park von Syracuse

Eine der bekanntesten Höhlen Siziliens

Das Ohr des Dionysios im archäologischen Park von Syracuse beeindruckt mit seiner riesigen, geschwungenen Form und der außergewöhnlichen Akustik. Der in den Felsen gehauene Höhlengang zählt zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der antiken Stadt.

Der sagenumwobene Blickpunkt des Dionysios

Der sagenumwobene Blickpunkt des Dionysios

Hoch oben über dem Ohr des Dionysios im archäologischen Park von Syracuse befindet sich die berühmte Öffnung, durch die laut Legende Tyrann Dionysios Gespräche und Stimmen aus der Höhle belauschen konnte.

Das Amphitheatrum Romanum von Syrakus

Das Amphitheatrum Romanum von Syrakus

Das beeindruckende Anfiteatro Romano di Siracusa zählt zu den bedeutendsten römischen Bauwerken Siziliens. Die gewaltige Arena vermittelt noch heute einen eindrucksvollen Eindruck davon, welche Bedeutung Syrakus einst in der Römerzeit hatte.

Das Amphitheatrum Romanum von Syrakus

Das Amphitheatrum Romanum von Syrakus

Das antike Anfiteatro Romano di Siracusa gehört zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten im archäologischen Park von Syrakus. Die gewaltige römische Arena lässt die Geschichte der einst mächtigen antiken Stadt noch heute lebendig werden.

Ara di Ierone II – der monumentale Opferaltar

Ara di Ierone II – der monumentale Opferaltar

Die beeindruckende Ara di Ierone II zählt zu den größten Opferaltären der Antike. Hier wurden einst religiöse Zeremonien und große Opfergaben abgehalten — ein eindrucksvolles Zeugnis der bedeutenden Geschichte des antiken Syrakus.

Nach dieser Reise durch die Antike machen Roland und ich uns auf den Weg durch die Stadt.

Basilica Santuario Madonna delle Lacrime

Basilica Santuario Madonna delle Lacrime

Die moderne Kirche entstand nach einem Ereignis aus den 1950er-Jahren, als eine kleine Marienstatue angeblich Tränen vergossen haben soll.

Wir besuchen die Basilica Santuario Madonna delle Lacrime. Die moderne Kirche entstand nach einem Ereignis aus den 1950er-Jahren, als eine kleine Marienstatue angeblich Tränen vergossen haben soll – für viele Gläubige ein Wunder, das Syrakus weit über Sizilien hinaus bekannt machte. Die Basilika selbst allerdings berührt uns kaum. Von außen erinnert sie eher an einen riesigen Betonkoloss als an eine Kirche, innen ist sie kühl, hallend und monumental. Alles wirkt groß und modern, aber gleichzeitig seltsam distanziert. Kein Ort, an dem wir verweilen möchten.

Ganz anders fühlt sich der Weg hinüber zur Isola di Ortigia an. Über die Brücke gelangen wir auf die kleine Insel, die das historische Herz von Syrakus bildet – und ab diesem Moment kommen wir aus dem Staunen kaum mehr heraus.

Die engen Gassen, die warmen Sandsteinfassaden, kleine Balkone voller Blumen, Wäscheleinen zwischen den Häusern, versteckte Innenhöfe und immer wieder das Meer – Ortigia wirkt wie eine eigene kleine Welt. Alles scheint golden zu leuchten in der Nachmittagssonne.

Die Kathedrale von Syrakus erhebt sich beeindruckend über dem Platz.

Der Domplatz vor uns

Die Kathedrale von Syrakus erhebt sich beeindruckend über dem Platz.

Dann öffnet sich plötzlich der Domplatz vor uns – weit, elegant und voller Leben. Die Kathedrale von Syrakus erhebt sich beeindruckend über dem Platz. Besonders faszinierend ist ihre Geschichte: Der Dom entstand auf den Fundamenten eines antiken Athenetempels, dessen mächtige Säulen bis heute in die Kirchenmauern integriert sind. Antike und Christentum verschmelzen hier auf einzigartige Weise miteinander.

Vom Platz aus hören wir immer wieder das Meer. Heute peitscht der Wind hohe Wellen gegen die Mauern Ortigias, Gischt spritzt über die Promenade, Möwen kreischen über den Dächern – und genau dieses wilde, lebendige Sizilien zieht uns sofort in seinen Bann.

In einem kleinen Restaurant essen wir wunderbaren frischen Fisch, trinken uns er erstes Glas sizilianischen Wein und spüren einmal mehr dieses Gefühl, angekommen zu sein.

Danach spazieren wir weiter bis zum Castello Maniace am äußersten Ende der Insel. Die mächtige Festung wurde im 13. Jahrhundert unter Kaiser Friedrich II. erbaut und bewachte jahrhundertelang den Hafen von Syrakus. Die dicken Mauern, die gewaltigen Räume und die Lage direkt am Meer machen das Kastell unglaublich eindrucksvoll. Heute ist vieles liebevoll restauriert, und während wir durch die alten Hallen gehen, spürt man noch immer die strategische Bedeutung dieses Ortes.
Als wir am Abend müde, aber glücklich zu unserem Quartier zurückkehren, zeigt der Schrittzähler fast sechzehn Kilometer.
Und wieder denken wir: Jeder einzelne davon hat sich gelohnt.

SYRAKUS in Bildern

Kriegsdenkmal in Syrakus

Dieses eindrucksvolle Denkmal in Syracuse erinnert an die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und die Feldzüge in Nordafrika. Die Gedenkstätte steht symbolisch für die bewegte Geschichte Siziliens während der Kriegsjahre.

„Monumento ai Caduti d’Africa“ in Syracuse

„Monumento ai Caduti d’Africa“ in Syracuse

Syrakus spielte damals eine wichtige strategische Rolle, weil von hier aus viele Truppen und Versorgungsschiffe Richtung Nodrafrika aufbrachen. Deshalb erinnert das Denkmal an Soldaten, Kadetten und Gefallene der italienischen Afrika-Kampagnen. Heute gilt es gleichzeitig als Mahnmal und als historisch sensibles Zeugnis der kolonialen Vergangenheit Italiens.

Santuario della Madonna delle Lacrime

Santuario della Madonna delle Lacrime

Das markante Santuario della Madonna delle Lacrime zählt zu den auffälligsten Bauwerken von Syrakus. Die moderne Kirche mit ihrer mächtigen Betonarchitektur wurde in den 1990er-Jahren fertiggestellt und erinnert mit ihrer außergewöhnlichen Form an einen riesigen Betonmantel oder eine Träne.

Monumento ai Caduti d’Africa

Monumento ai Caduti d’Africa

Spannend — und auch kontrovers — ist die Geschichte des Denkmals: Es wurde ursprünglich in der Zeit Mussolinis entworfen und sollte eigentlich in Addis Abeba aufgestellt werden, als Symbol des italienischen Kolonialreiches in Afrika. Nach dem Ende des Faschismus wurde es jedoch erst 1952 in Syrakus errichtet.

Blick hinauf in die Spitze des Heiligtums

Blick hinauf in die Spitze des Heiligtums

Der beeindruckende Blick in die hohe Turmspitze des Santuario della Madonna delle Lacrime zeigt die außergewöhnliche Architektur der modernen Betonkirche. Die gewaltige Konstruktion und das einfallende Licht verleihen dem Innenraum eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Kirche San Tommaso al Pantheon in Syrakus

Die Kirche San Tommaso al Pantheon in Syrakus

Die markante Chiesa di San Tommaso al Pantheon beeindruckt mit ihrer außergewöhnlichen, fast turmartigen Architektur und den massiven Säulen. Die monumentale Kirche wurde als Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet und zählt heute zu den auffälligsten Bauwerken im modernen Teil von Syrakus.

Monumentale Architektur aus der Vogelperspektive

Monumentale Architektur aus der Vogelperspektive

Aus der Drohnenperspektive wirkt die imposante Chiesa di San Tommaso al Pantheon besonders beeindruckend. Die massive Rundbauweise, die hohen Säulen und die außergewöhnliche Architektur machen die Kirche zu einem markanten Wahrzeichen von Syrakus.

Mit dem Tuk Tuk durch Syrakus

Mit dem Tuk Tuk durch Syrakus

Die kleinen bunten Tuk Tuks gehören inzwischen zum Stadtbild von Syracuse dazu und sind eine beliebte Möglichkeit, die engen Gassen und schönsten Plätze der Altstadt bequem zu erkunden.

Blick aus dem Park auf San Tommaso al Pantheon

Blick aus dem Park auf San Tommaso al Pantheon

Vom angrenzenden Park aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf die monumentale Chiesa di San Tommaso al Pantheon. Die markante Rundbauweise und die mächtigen Säulen machen die Kirche zu einem außergewöhnlichen Wahrzeichen von Syrakus.

Die Kathedrale von Syrakus erhebt sich beeindruckend über dem Platz.

Der Domplatz vor uns

Die Kathedrale von Syrakus erhebt sich beeindruckend über dem Platz.

Durch die engen Gassen von Ortigia

Durch die engen Gassen von Ortigia

Die schmalen Gassen der Altstadtinsel Ortigia versprühen mit ihren alten Fassaden, kleinen Balkonen und mediterranem Flair einen ganz besonderen Charme. Hinter jeder Ecke wartet hier ein neues Fotomotiv.

Piazza del Duomo aus der Vogelperspektive

Piazza del Duomo aus der Vogelperspektive

Der Blick aus der Drohne auf die beeindruckende Kathedrale und den Piazza del Duomo in Ortigia zeigt die ganze Schönheit der historischen Altstadt. Die hellen Fassaden, der weitläufige Platz und die barocke Architektur machen diesen Ort zu einem der Highlights von Syrakus.

Die Festung von Ortigia vom Meer aus

Die Festung von Ortigia vom Meer aus

Vom Wasser aus zeigt sich die imposante Castello Maniace in ihrer ganzen Größe. Die historische Festung wacht seit Jahrhunderten über die Spitze der Insel Ortigia und bietet einen beeindruckenden Anblick vor der Kulisse des Mittelmeers.

Die Kathedrale von Syrakus

Die Kathedrale von Syrakus

Die beeindruckende Duomo di Siracusa wurde auf den Überresten eines antiken Athena-Tempels errichtet und verbindet bis heute griechische Antike mit barocker Architektur. Besonders faszinierend sind die noch sichtbaren Tempelsäulen, die direkt in die Kirchenmauern integriert wurden.

Mediterranes Flair am Domplatz von Ortigia

Mediterranes Flair am Domplatz von Ortigia

Der prachtvolle Piazza del Duomo auf Ortigia zählt zu den schönsten Plätzen Siziliens. Umgeben von heller Barockarchitektur, gemütlichen Cafés und der beeindruckenden Kathedrale herrscht hier eine ganz besondere Atmosphäre — vor allem in den Abendstunden.

Historische Mauern am Meer

Historische Mauern am Meer

Die mächtigen Mauern des Castello Maniace ragen direkt aus dem Meer empor und prägen das Bild der Insel Ortigia seit Jahrhunderten. Besonders vom Wasser aus wirkt die alte Festung beeindruckend und majestätisch.

Sizilianischer Genuss in Ortigia

Sizilianischer Genuss in Ortigia

Frische Fischspezialitäten, ein Glas regionaler Wein aus Syracuse und das mediterrane Flair der Altstadt von Ortigia — ein perfekter Tag, um die sizilianische Küche und das entspannte Lebensgefühl zu genießen.

Frischer Fischgenuss in Ortigia

Frischer Fischgenuss in Ortigia

Mitten in der Altstadt von Ortigia gönnten wir uns eine köstliche Fischplatte mit frischen sizilianischen Spezialitäten. Perfekt, um nach einem langen Erkundungstag das mediterrane Flair und die regionale Küche zu genießen.

Die mächtige Festungsanlage von Ortigia

Die mächtige Festungsanlage von Ortigia

Die imposante Castello Maniace schützt seit Jahrhunderten die Spitze der Insel Ortigia. Mit ihren massiven Mauern und der Lage direkt am Meer zählt die historische Festung zu den eindrucksvollsten Bauwerken von Syrakus.

Gemeinsam vor der Kulisse von Ortigia

Gemeinsam vor der Kulisse von Ortigia

Vor der wunderschönen Altstadtinsel Ortigia entstanden Erinnerungen, die uns noch lange begleiten werden. Zwischen Meer, historischen Mauern und mediterranem Flair zeigt sich Syrakus von seiner schönsten Seite.

Unser Video von Catania und Syrakus

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  • HERMES SICILY

    Hermes Sicily Guides & Tours

    Für unseren Besuch im archäologischen Park von Syrakus haben wir bereits im Voraus eine private Tour bei Hermes Sicily Guides & Tours gebucht — und wir waren wirklich begeistert.

    Unsere Tourguide Eva führte uns mit unglaublich viel Wissen, Leidenschaft und Herzlichkeit durch die beeindruckenden antiken Stätten. Durch ihre spannenden Erzählungen wurden das griechische Theater, das Ohr des Dionysios und die gesamte Geschichte von Syrakus erst richtig lebendig. Besonders schön war, dass sie sich viel Zeit nahm, auf Fragen einging und uns auch viele interessante Details abseits der klassischen Touristeninformationen zeigte.

    Ein ganz großes Dankeschön an Eva für diese unvergessliche Führung und die tolle Zeit in Syrakus! Wer den archäologischen Park wirklich erleben und verstehen möchte, dem können wir Hermes Sicily Guides & Tours von Herzen weiterempfehlen.


ENDE Bericht Sizilien Rundreise: Catania, Ortigia und der Archäologische Park Syrakus


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