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Sirolo & Monte Conero – zwischen Altstadt, Felsen und Adria

13.09.2026 Sirolo & Monte Conero – Felsen, Meer & unglaubliche Tiefblicke

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Eva & Roland Sonntag, 13. September 2026 von Eva & Roland

Sirolo & Monte Conero – Wandern, Strände & Altstadt

Sirolo & Monte Conero – zwischen Altstadt, Felsen und Adria

Unser Abschluss in den Marken führte uns nach Sirolo und auf den Monte Conero. Wir erkundeten die mittelalterliche Altstadt, wanderten von Sirolo hinunter zur Adriaküste und wieder zurück und verbrachten unsere letzte Nacht mitten im Ort. Am nächsten Morgen ging es zeitig hinauf auf den Monte Conero – mit spektakulären Tiefblicken auf weiße Felsklippen, versteckte Buchten und das intensive Blau der Adria. Für uns war es der perfekte Abschluss unserer dreitägigen Reise durch die Marken.

Tag 3 – Sirolo: Zwischen Altstadt, Adriaküste und Monte Conero

Sirolo:, zwischen Altstadt, Adriaküste und Monte Conero

Sirolo, zwischen Altstadt, Adriaküste und Monte Conero

Immer wieder öffnet sich zwischen den Häusern der Blick hinaus auf das intensive Blau der Adria.

Am Samstagnachmittag erreichten wir Sirolo, einen jener Orte, bei denen man schon nach den ersten Schritten versteht, warum die Riviera del Conero zu den schönsten Küstenlandschaften der Marken zählt. Hoch über der Adria liegt der historische Ortskern wie ein Balkon über dem Meer. Enge Gassen, alte Steinhäuser und kleine Plätze bestimmen das Bild – und immer wieder öffnet sich zwischen den Häusern der Blick hinaus auf das intensive Blau der Adria.

Nachdem wir unsere Unterkunft bezogen hatten, wollten wir keine Zeit verlieren und machten uns gleich auf den Weg in die Altstadt von Sirolo. Rund um die Piazzetta und die Piazza Vittorio Veneto spielt sich ein großer Teil des Lebens im historischen Zentrum ab. Besonders beeindruckend ist der Blick von hier über die Küste und die Riviera del Conero.

Zum Sonnenuntergang hinunter ans Meer

Als die Sonne langsam tiefer stand, zog es uns hinunter zum Meer. Genau diese Verbindung macht Sirolo für uns so besonders: Eben noch steht man zwischen den alten Häusern des Borgo, wenig später führen Wege durch die grüne Landschaft hinunter zu den Stränden. Offiziell ausgewiesene Fußwege verbinden das historische Zentrum unter anderem mit der Spiaggia Urbani und der Spiaggia San Michele.

Zum Sonnenuntergang hinunter ans Meer

Unten angekommen, spazierten wir am Strand entlang. Das Licht wurde immer wärmer, die Felsen des Monte Conero lagen bereits teilweise im Schatten und über dem Meer begann langsam die Abendstimmung. Es war einer dieser Momente, in denen man eigentlich gar kein bestimmtes Ziel mehr braucht – einfach weitergehen, aufs Meer schauen und genießen.

Und manchmal ergeben sich die schönsten Abende ohnehin ungeplant

Die schönsten Abende ohnehin ungeplant

Die schönsten Abende sind die ungeplanten.

Direkt am Strand entdeckten wir ein Restaurant und beschlossen spontan, hier zu bleiben.

Direkt am Strand entdeckten wir ein Restaurant und beschlossen spontan, hier zu bleiben. Mit dem Meer praktisch vor der Nase ließen wir den Tag bei einem Abendessen ausklingen. Keine große Planung, kein langes Suchen – einfach ein Platz, der in diesem Moment perfekt passte.

Ohne Zeitdruck genossen wir den Abend und beobachteten, wie es über der Küste immer dunkler wurde und die letzten Farben des Tages verschwanden. Essen direkt am Strand, die Adria vor uns und der Monte Conero im Rücken – italienisches Lebensgefühl, wie wir es lieben.

Nach dem Essen wartete allerdings noch der Rückweg. Vom Meer ging es wieder hinauf nach Sirolo, wo wir noch einmal durch die abendliche Altstadt spazierten. Jetzt zeigte sich der Ort von einer ganz anderen Seite: Die Gassen waren beleuchtet, vor den Lokalen saßen die Menschen und aus dem ruhigen Borgo des Nachmittags war ein lebendiger kleiner Urlaubsort geworden.

Am nächsten Morgen: hinauf auf den Monte Conero

hinauf auf den Monte Conero

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen. Unser Ziel lag diesmal nicht unten am Meer, sondern hoch über der Küste: der Monte Conero.

Der Berg und der ihn umgebende Naturpark prägen die Landschaft rund um Sirolo. Hier treffen dichte Wälder, steile Hänge und die weißen Felsen des Conero unmittelbar auf die Adria. Sirolo eignet sich deshalb hervorragend als Ausgangspunkt für Wanderungen in den Naturpark.

Je weiter wir aufstiegen, desto mehr ließen wir den Trubel der Küste hinter uns. Der Weg führte hinein in den Wald des Monte Conero. Statt Meeresrauschen bestimmten nun Vogelstimmen, das Rascheln der Blätter und unsere eigenen Schritte die Geräuschkulisse.

Unser Ziel war die Abbadia di San Pietro al Conero, die abgeschieden im Grün des Monte Conero liegt.

Abbadia di San Pietro – ein Kloster mitten im Wald

Abbadia di San Pietro – ein Kloster mitten im Wald

Abbadia di San Pietro – ein Kloster mitten im Wald

Nach dem lebhaften Abend an der Küste war dieser Ort am nächsten Morgen das genaue Gegenteil: ruhig, abgeschieden und von Wald umgeben.

Die Geschichte dieses Ortes reicht rund tausend Jahre zurück. Bereits ein Dokument aus dem Jahr 1037 erwähnt die Abtei; ihre Ursprünge werden in die ersten Jahrzehnte des 11. Jahrhunderts eingeordnet. Einsiedler lebten hier einst in in den Fels gehauenen Rückzugsorten, bevor sich das klösterliche Leben entwickelte. Die Kirche wurde aus dem hellen Stein des Conero errichtet und besitzt drei Schiffe. Im Mittelalter kamen kunstvoll gestaltete Kapitelle und Reliefs hinzu.

Über Jahrhunderte lebten hier Benediktiner. Später wechselte die Anlage zwischen verschiedenen Ordensgemeinschaften, ehe das Kloster gegen Ende des 19. Jahrhunderts endgültig aufgegeben wurde. Heute wird ein Teil der ehemaligen Klosteranlage als Hotel genutzt; die historische Kirche von San Pietro ist jedoch erhalten geblieben.

Nach dem lebhaften Abend an der Küste war dieser Ort am nächsten Morgen das genaue Gegenteil: ruhig, abgeschieden und von Wald umgeben.

Und genau dieser Kontrast machte für uns Sirolo und den Monte Conero aus: am Abend barfuß am Strand und beim Essen direkt an der Adria – am nächsten Morgen mit Wanderschuhen durch den Wald zu einem fast tausend Jahre alten Kloster.

Meer, Berge, Geschichte und italienisches Lebensgefühl lagen hier nur wenige Kilometer voneinander entfernt.

Tag 3, SIROLO in Bildern

Sirolo – die Altstadt über der Adria

Sirolo – die Altstadt über der Adria

Im warmen Licht des späten Nachmittags zeigt sich Sirolo von seiner schönsten Seite. Die historische Kirche mit ihrem markanten Glockenturm erhebt sich über den Dächern der Altstadt, während sich dahinter die tiefblaue Adria bis zum Horizont erstreckt.

Auf dem Monte Conero – das ehemalige Kloster

Auf dem Monte Conero – das ehemalige Kloster

Das ehemalige Kloster auf dem Monte Conero liegt abgeschieden inmitten der Natur des Regionalparks. Heute beherbergt die historische Anlage ein exklusives Hotel und erinnert noch immer an ihre jahrhundertealte klösterliche Vergangenheit.

Spektakulärer Blick vom Monte Conero

Spektakulärer Blick vom Monte Conero

Von den Höhen des Monte Conero öffnet sich ein beeindruckender Blick über die steilen, weiß leuchtenden Felsklippen und das tiefblaue Adriatische Meer – einer der schönsten Aussichtspunkte unserer Wanderung.

Wandern mit der Adria im Blick

Wandern mit der Adria im Blick

Immer wieder belohnt uns die Wanderung auf dem Monte Conero mit herrlichen Ausblicken. Hinter Eva öffnet sich das Panorama weit über die Adriaküste und die Landschaft der Marken.

Die „Due Sorelle“ – Wahrzeichen der Riviera del Conero

Die „Due Sorelle“ – Wahrzeichen der Riviera del Conero

Die markanten weißen Felsen der Due Sorelle – „Zwei Schwestern“ ragen vor der Küste des Monte Conero aus dem türkisblauen Adriatischen Meer und gehören zu den bekanntesten Naturmotiven der Riviera del Conero.

Die Due Sorelle aus der Vogelperspektive

Die Due Sorelle aus der Vogelperspektive

Die beiden weißen Felsnadeln der Due Sorelle vor der imposanten Steilküste des Monte Conero. Türkisfarbenes Wasser, helle Kalkfelsen und die nahezu unberührte Küste machen diesen Abschnitt zu einem der eindrucksvollsten Orte der Marken.

Due Sorelle – die wilde Seite des Monte Conero

Due Sorelle – die wilde Seite des Monte Conero

Wie zwei steinerne Wächter stehen die berühmten Due Sorelle vor der weißen Steilküste des Monte Conero. Dahinter liegt die abgeschiedene Spiaggia delle Due Sorelle, eingerahmt von Felsen und dem türkisblauen Wasser der Adria.

Sirolo bei Nacht – italienisches Flair

Sirolo bei Nacht – italienisches Flair

Das stimmungsvoll beleuchtete Teatro Comunale Cortesi im historischen Zentrum von Sirolo. Wenn am Abend die Lichter angehen, entfaltet der kleine Küstenort am Monte Conero noch einmal einen ganz besonderen Charme.

Durch das Arco Gotico von Sirolo

Durch das Arco Gotico von Sirolo

Das mittelalterliche Arco Gotico zählt zu den charakteristischen Ecken der Altstadt von Sirolo. Kleine Gassen, alte Natursteinfassaden und Restaurants unmittelbar am historischen Torbogen sorgen besonders am Abend für typisch italienische Atmosphäre.

Historische Mauern auf dem Monte Conero

Historische Mauern auf dem Monte Conero

Alte Mauern, ein mächtiger Olivenbaum und der Blick in den Innenhof prägen die besondere Atmosphäre der historischen Klosteranlage auf dem Monte Conero. Ein stiller Ort, an dem sich Geschichte und mediterrane Natur wunderbar verbinden.

Abendessen direkt am Strand

Abendessen direkt am Strand

Im La Paranza ließen wir den Abend direkt am Strand ausklingen. Zwischen Kieselsteinen, Sonnenschirmen und dem Rauschen der Adria genossen wir unser Abendessen – ein wunderbar entspannter Abschluss unseres ersten Tages an der Riviera del Conero.

Wenn der Strand langsam zur Ruhe kommt

Wenn der Strand langsam zur Ruhe kommt

Nach dem Abendessen zeigte sich die Küste von Sirolo noch einmal von ihrer besonders stimmungsvollen Seite. Die Lichter der Strandlokale spiegelten sich auf der Adria, während über dem Monte Conero langsam die Nacht hereinbrach – ein wunderschöner Abschluss unseres Abends am Meer.

Sirolo im goldenen Abendlicht

Sirolo im goldenen Abendlicht

Aus der Luft zeigt sich Sirolo in seiner ganzen Schönheit: Die historische Altstadt mit der markanten Kirche San Nicola di Bari liegt hoch über der Adria. Im warmen Licht der untergehenden Sonne reicht der Blick weit entlang der Küste – ein eindrucksvoller Abschluss unseres ersten Tages am Monte Conero.

Abendstimmung an der Spiaggia Urbani

Abendstimmung an der Spiaggia Urbani

Am Fuße des Monte Conero liegt die Spiaggia Urbani von Sirolo. Am Abend leerte sich der Strand langsam, die Sonnenschirme wurden geschlossen und die Adria zeigte sich in sanften Blautönen – genau hier führte uns unser Spaziergang schließlich zum Abendessen direkt am Meer.

Eine kleine Stärkung auf dem Rückweg

Eine kleine Stärkung auf dem Rückweg

Nach dem Aufstieg vom Strand zurück nach Sirolo kam eine kleine Stärkung gerade recht. Mit einem Augenzwinkern und ein paar Chips in der Hand ging es anschließend weiter hinauf in die Altstadt – kleine Momente, die von einer Reise oft besonders in Erinnerung bleiben.

Sonnenuntergang über Sirolo

Sonnenuntergang über Sirolo

Während über Sirolo langsam die Sonne hinter den Hügeln versank, tauchte das warme Abendlicht die Altstadt und die Kirche San Nicola di Bari in goldene Farben. Ein wunderschöner Blick über den Ort und ein stimmungsvoller Abschluss unseres ersten Tages an der Riviera del Conero.


Drei Tage in MARKEN

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