Sonntag, 19. Oktober 2025 von Eva BUTTAZZONI
Herculaneum, die Stadt des Herakles (griechisch), bzw. Herkules (römisch).
Es rankt sich eine Göttersage um die Gründung der Stadt Herculaneum, die beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. in Sekunden von einer glühend heißen pyroklastischen Lawine überrollt wurde.
Unser Guide in Pompeji hatte alles sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet, uns zu den wichtigsten Orten geführt und einige Details erzählt, die wir sonst übersehen hätten. Doch im Nachhinein gesehen, war der Audio Guide besser als nichts, beim nächsten Mal werden wir es aber wieder anders machen.
Trotzdem durften wir viel sehen und erfahren. In Herculaneum ist der Vesuv so nah und präsent, dass es nicht verwunderlich erscheint, dass die Folgen des Ausbruchs ganz andere waren: Begrub in Pompeji eine Aschewolke die Stadt unter sich und erstickte alles, was noch da war, so fegte in Herculaneum eine pyroklastische Lawine über die Stadt und verkohlte alles in Sekundenschnelle.
Dadurch gibt es noch verkohlte Überreste von Booten, aber auch Haushaltsgegenständen wie Kästen, Betten oder anderen Möbelstücken. Sogar Aufzeichnungen über die Besitzer der Villen und Handwerksbetriebe sind zum Teil noch erhalten, wodurch das Leben hier noch besser rekonstruiert werden kann.
unsere Tipps für euch:
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Adresse:
Corso Resina 187 e Via dei Papiri Ercolanesi, Ercolano (NA)
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Tickets:
vor Ort oder online für € 16,-/Person
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Online:
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Arte-Card
Besitzer der Arte-Card haben freien Eintritt
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Audio Guide vor Ort:
€ 8,-/ Gerät
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Unser Rat:
buche dir einen Guide, der dir die interessantesten Plätze zeigt und erklärt, zb von getyourGuide um 45,-/Person
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Anreise:
mit dem Auto – Parkplatz direkt vor dem Eingang verfügbar für € 2,-/Stunde
Link zu unserer Tour mit Komoot (zum Nachwandern)
Herculaneum, die Stadt des Herakles
Herculaneum, die Stadt des Herakles (griechisch), bzw. Herkules (römisch).
Es rankt sich eine Göttersage um die Gründung der Stadt Herculaneum, die beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. in Sekunden von einer glühend heißen pyroklastischen Lawine überrollt wurde.
Der Sage nach geschah es, als Herkules auf dem Rückweg von seiner zehnten Aufgabe war, bei der er die Rinder des Riesen Geryon geraubt und diesen getötet hatte…
Er machte Rast in Rom und wollte seinen Durst am geheiligten Wasser stillen, doch die Göttin Fauna verweigerte ihm das, denn das Wasser war nur den Frauen bestimmt. Erzürnt erbaute Herkules daraufhin einen Tempel, der nur ihm geweiht war und an dem keine Frauen den Zeremonien beiwohnen durften.
Während er beschäftigt war, stahl Cacus, ein Sohn des Vulcanus, ihm einige Rinder aus der Herde des Geryon. Als Herkules nach langer, vergeblicher Suche bereit war aufzugeben und nach Griechenland zurückzukehren, da hörte er seine Kühe. Er folgte dem Geräusch und fand nicht nur seine Kühe, sondern auch den Dieb Cacus.
Im Zorn erschlug er ihn und gründete der Sage nach genau an diesem Ort die Stadt Herculaneum…