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CASTELMEZZANO und PIETROPERTOSA - Italiens spektakulärstes Bergabenteuer

30.05.2026 - 02.06.2026 Abenteuer in der Basilicata: Mein Trip nach Castelmezzano und Pietrapertosa

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Roland SCHROTT Dienstag, 2. Juni 2026 von Roland SCHROTT

Basilicata Geheimtipp: Klettersteige und Flying Fox in den Dolomiti Lucane

Die Dolomiti Lucane: Italiens unterschätztes Abenteuerparadies

Zwischen schroffen Felsnadeln, verlassen wirkenden Bergdörfern und spektakulären Höhenwegen versteckt sich eines der aufregendsten Reiseziele Süditaliens: Castelmezzano und Pietrapertosa.

Vier Tage lang tauche ich ein in die wilde Landschaft der Dolomiti Lucane — eine Region, die noch immer als Geheimtipp gilt und Abenteuer mit authentischem italienischem Flair verbindet.

Auf dem Programm stehen spektakuläre Klettersteige entlang steiler Felswände, atemberaubende Ausblicke über die zerklüfteten Berge der Basilicata und natürlich der berühmte Flying Fox „Volo dell’Angelo“, bei dem man mit hoher Geschwindigkeit zwischen den beiden Bergdörfern durch die Luft gleitet.

Wer Italien einmal von seiner rauen, ursprünglichen und gleichzeitig unglaublich beeindruckenden Seite erleben möchte, wird in Castelmezzano und Pietrapertosa garantiert überrascht. In diesem Beitrag nehme ich euch mit auf meine Reise durch eines der schönsten Abenteuergebiete Süditaliens.

Warum Castelmezzano und Pietrapertosa echte Geheimtipps sind

im Hintergrund die beiden Bergdörfer CASTELMEZZANO (links) und PIETROPERTOSA (rechts)

Die Lucanischen Dolomiten

Im Hintergrund die beiden Bergdörfer CASTELMEZZANO (links) und PIETROPERTOSA. (rechts)

Mitten im Herzen der süditalienischen Region Basilikata, fernab der überlaufenen Touristenströme von Amalfi, Apulien oder der Toskana, liegen zwei der spektakulärsten Bergdörfer Italiens: Castelmezzano und Pietrapertosa. Eingebettet in die bizarren Felsformationen der sogenannten Lucanischen Dolomiten wirken die beiden Orte wie aus einer anderen Zeit. Häuser schmiegen sich an steile Felswände, enge Gassen schlängeln sich durch das historische Zentrum, und über allem erheben sich schroffe Sandsteinzacken, die besonders bei Sonnenauf- und -untergang ein faszinierendes Farbenspiel erzeugen.

Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis. Hinter jeder Kurve eröffnen sich neue Ausblicke auf eine Landschaft, die eher an die Alpen erinnert als an Süditalien. Gleichzeitig spürt man sofort die Ursprünglichkeit dieser Region. Basilikata zählt noch immer zu den am wenigsten besuchten Regionen Italiens – und genau darin liegt ihr besonderer Reiz. Hier begegnet man nicht dem Massentourismus, sondern authentischem italienischem Dorfleben, herzlicher Gastfreundschaft und einer beeindruckenden Naturkulisse.

Die Geschichte der beiden Orte reicht weit zurück. Pietrapertosa gilt als die höchstgelegene Gemeinde der Basilikata und war bereits in normannischer und später in sarazenischer Zeit von strategischer Bedeutung. Noch heute erinnern die Überreste der Festungsanlage auf dem Felsen an diese bewegte Vergangenheit. Castelmezzano entwickelte sich im Mittelalter rund um eine Burganlage, deren Reste noch immer über dem Ort thronen. Die verwinkelten Gassen, steinernen Treppen und historischen Gebäude erzählen von Jahrhunderten wechselvoller Geschichte.

Flying Fox bzw Zipline

Volo dell’Angelo

Zwischen den Gipfeln der beiden Orte schweben. (fliegen)

International bekannt wurden die beiden Bergdörfer durch den „Volo dell’Angelo“, den berühmten „Engelsflug“, bei dem Besucher mit einem sogenannten Flying Fox oder aber auch Zipline genannt, zwischen den Gipfeln der beiden Orte schweben können. Doch auch ohne dieses spektakuläre Abenteuer bieten Castelmezzano und Pietrapertosa unzählige Möglichkeiten für Wanderer, Naturliebhaber und Fotografen.

Was beide Orte besonders macht, ist ihre einzigartige Kombination aus Natur, Geschichte und Ursprünglichkeit. Während anderswo Souvenirläden und Touristengruppen das Bild prägen, erlebt man hier noch das echte Süditalien: ältere Einwohner, die vor ihren Häusern sitzen, kleine familiengeführte Restaurants, traditionelle Küche und eine Ruhe, die man in vielen bekannten Reisezielen längst vergeblich sucht.

Wer spektakuläre Landschaften, authentische Kultur und außergewöhnliche Outdoor-Erlebnisse sucht, findet in Castelmezzano und Pietrapertosa zwei wahre Geheimtipps, die lange in Erinnerung bleiben.


Tag 1 – Auf der Via Ferrata Salemm durch die Lucanischen Dolomiten

Ponte Nepalese delle Dolomiti Lucane

Ponte Nepalese delle Dolomiti Lucane

72 Meter lange nepalesische Hängebrücke, die die Schlucht des Rio Caperrino überspannt.

Mein erster voller Tag in Castelmezzano begann direkt mit einem der Höhepunkte der gesamten Reise: der Begehung der Via Ferrata Salemm. Dieser Klettersteig zählt zu den bekanntesten Outdoor-Erlebnissen der Lucanischen Dolomiten und verbindet spektakuläre Ausblicke mit abwechslungsreicher Kletterei inmitten einer außergewöhnlichen Felslandschaft.

Bereits der Zustieg vermittelt das Gefühl, dass dieser Tag etwas Besonderes werden würde. Der Weg führt durch die beeindruckende Bergwelt oberhalb von Castelmezzano, wo sich die charakteristischen Felszacken der Lucanischen Dolomiten steil in den Himmel erheben. Doch noch bevor der eigentliche Klettersteig beginnt, wartet bereits das erste große Abenteuer.

Der Zugang zur Ferrata erfolgt über die berühmte Ponte Nepalese delle Dolomiti Lucane, eine 72 Meter lange nepalesische Hängebrücke, die die Schlucht des Rio Caperrino überspannt. Anders als gewöhnliche Hängebrücken darf sie nur mit vollständiger Klettersteigausrüstung betreten werden. Bereits hier müssen die Karabiner in die durchgehende Sicherungsleine eingehängt werden. Der Klettersteig beginnt also gewissermaßen schon auf bzw. mit der Brücke.

Felsformationen der Lucanischen Dolomiten

Felsformationen der Lucanischen Dolomiten

Die bizarren Sandsteinformationen wirken aus der Nähe noch gewaltiger als aus dem Tal und erinnern stellenweise an eine natürliche Festung.

Als ich die ersten Schritte auf die Konstruktion setzte, war sofort das leichte Schwanken unter den Füßen zu spüren. Mit jedem Meter öffnete sich der Blick tiefer in die Schlucht, während sich vor mir die markanten Felsformationen der Lucanischen Dolomiten erhoben. Rund 35 Meter unter der Brücke verläuft der Talgrund, was dem Überqueren einen zusätzlichen Nervenkitzel verleiht. Gleichzeitig bietet sich von hier oben eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Berge und die einzigartige Landschaft rund um Castelmezzano.

Am Ende der Hängebrücke beginnt unmittelbar die Via Ferrata Salemm. Der etwa 1,7 Kilometer lange Klettersteig überwindet rund 250 Höhenmeter und wird überwiegend im Schwierigkeitsgrad "C" eingestuft. Damit richtet er sich an trittsichere Bergsportler mit etwas Klettersteigerfahrung, ohne dabei extrem schwierig zu sein. Gerade diese ausgewogene Mischung macht seinen besonderen Reiz aus.

Schon die ersten Passagen führen abwechslungsreich durch die Felsen. Immer wieder wechseln sich steilere Aufschwünge mit leichteren Querungen und natürlichen Felsbändern ab. Das Stahlseil gibt Sicherheit, dennoch bleibt ausreichend Raum, um das Gefühl echter Bergabenteuer zu erleben.

Die Normannentreppe (Gradinata Normanna)

Die Normannentreppe (Gradinata Normanna)

Mit Blick direkt auf die Normannentreppe. Sie führt hinauf zu den Ruinen der antiken normannisch-staufischen Burg Castrum Medianum.

Während des Aufstiegs eröffnen sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Castelmezzano. Das Dorf wirkt von oben beinahe wie ein Adlernest, das sich an die steilen Hänge klammert. Die roten Dächer bilden einen faszinierenden Kontrast zu den grauen und ockerfarbenen Felsen der Umgebung. Mit jedem gewonnenen Höhenmeter wird das Panorama beeindruckender.

Natürlich gab es unterwegs auch einige Momente, die rückblickend für ein Schmunzeln sorgen. Manche Passagen sehen von unten überraschend harmlos aus, wirken aber deutlich steiler, sobald man direkt davorsteht. Und während man auf Fotos oft völlig entspannt aussieht, erinnert man sich später durchaus daran, wie konzentriert man an der einen oder anderen Stelle seine nächsten Tritte gesetzt hat. Genau diese Mischung aus Respekt vor dem Fels, sportlicher Herausforderung und jeder Menge Spaß macht den besonderen Charakter eines Klettersteigs aus.

Nach mehreren Stunden (ca. 2 Std) erreichte ich schließlich den Ausstieg. Das Gefühl, die Route erfolgreich bewältigt zu haben, wurde von einer Aussicht begleitet, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Via Ferrata Salemm vereint alles, was einen großartigen Klettersteig ausmacht: spektakuläre Landschaften, abwechslungsreiche Kletterpassagen, luftige Tiefblicke und ein intensives Naturerlebnis. Für mich war sie nicht nur das sportliche Highlight des Tages, sondern zweifellos einer der Höhepunkte der gesamten Reise nach Castelmezzano.


Tag 2 – Fliegen zwischen den Felsen: Der Volo dell’Angelo

Startpunkt der Volo dell’Angelo in Castelmezzano

Startpunkt der Volo dell’Angelo in Castelmezzano

Den angebotenen Shuttlebus zum Startpunkt ließ ich bewusst aus. Nach den Erfahrungen des Vortages wollte ich die zusätzlichen Höhenmeter lieber zu Fuß zurücklegen.

Nach dem sportlich anspruchsvollen ersten Tag sollte es am zweiten Tag etwas entspannter zugehen – zumindest dachte ich das zunächst. Tatsächlich stand mit dem Volo dell’Angelo, dem berühmten Flying Fox zwischen Castelmezzano und Pietrapertosa, ein weiteres Highlight auf dem Programm. Und auch wenn man dabei selbst nicht aktiv klettern muss, sorgt dieses Erlebnis für mindestens genauso viel Adrenalin.

Da der Volo dell’Angelo zu den bekanntesten Attraktionen der Region zählt und die verfügbaren Plätze begrenzt sind, hatte ich meinen Flug bereits rund einen Monat im Voraus gebucht. Ich wollte auf keinen Fall riskieren, leer auszugehen. Außerdem hatte ich bewusst einen der ersten Zeitslots am Morgen gewählt. Zum einen versprach dies angenehmere Temperaturen, zum anderen hoffte ich auf möglichst ruhige Bedingungen und weniger Andrang.

Der Tag begann im Ticketbüro in Castelmezzano, das sich glücklicherweise nur wenige Schritte von meinem Airbnb entfernt befand. Dort wurde ich freundlich empfangen. Meine Daten waren bereits im System hinterlegt, sodass die Formalitäten schnell erledigt waren. Anschließend ging es noch auf die Waage. Das Gewicht jedes Teilnehmers wird erfasst, da es später für die individuelle Anpassung des Bremssystems benötigt wird. Wenige Minuten später hielt ich mein Ticket in den Händen und war bereit für das Abenteuer.

Ausgangsposition am Startpunkt

Ausgangsposition am Startpunkt

Fertig für den Flug - jetzt gibt es kein zurück mehr.

Oben angekommen herrschte bereits reges Treiben. Während ich auf meinen Start wartete, konnte ich einige der Teilnehmer vor mir beobachten. Von der Plattform aus sah es beinahe so aus, als würden sie sich direkt in die Tiefe stürzen. Kaum hatten sie die Plattform verlassen, beschleunigten sie rasant und verschwanden innerhalb weniger Sekunden über der gewaltigen Schlucht zwischen den beiden Bergdörfern. Aus der Ferne wirkten sie fast wie Vögel, die zwischen den Felsen hindurchgleiten.

Dann war ich an der Reihe.

Ein Instruktor half mir beim Anlegen der Ausrüstung und überprüfte sorgfältig alle Sicherungen. Kurz darauf wurde noch einmal mein Gewicht bekannt gegeben – eine wichtige Information für die Einstellung des Bremssystems und des sogenannten Bremssacks, der dafür sorgt, dass man während des Fluges die maximale Geschwindigkeit nicht überschreitet. Die Professionalität und Routine des Teams vermittelte dabei jederzeit ein beruhigendes Gefühl.

Wenige Augenblicke später hing ich bereits am Stahlseil. Unter mir öffnete sich die beeindruckende Berglandschaft der Lucanischen Dolomiten. Noch einmal kontrollierte der Mitarbeiter die Sicherungen. Dann hörte ich ein freundliches „Have Fun!“ und ein italienisches „Ciao!“.

Der Volo dell’Angelo gehört zu den spektakulärsten Zipline-Anlagen Europas

Der Volo dell’Angelo gehört zu den spektakulärsten Zipline-Anlagen Europas

Für einige Sekunden vergaß ich völlig, dass ich hunderte Meter über dem Boden unterwegs war.

Im nächsten Moment gab es kein Zurück mehr.

Sanft löste sich die Verbindung zur Plattform, und sofort begann die Beschleunigung. Die ersten Sekunden vergingen wie im Flug. Das Seil fiel leicht ab, die Geschwindigkeit nahm rasch zu, und plötzlich schwebte ich hoch über der tiefen Schlucht zwischen Castelmezzano und Pietrapertosa. Das Gefühl war schwer zu beschreiben: weder Fallen noch klassisches Fliegen, sondern vielmehr ein lautloses Gleiten durch die Luft.

Der Volo dell’Angelo gehört zu den spektakulärsten Zipline-Anlagen Europas. Die Strecke zwischen den beiden Orten misst rund 1.450 Meter und überwindet dabei einen Höhenunterschied von mehreren hundert Metern. Je nach Gewicht, Windverhältnissen und Flugrichtung werden Geschwindigkeiten von deutlich über 100 km/h erreicht.

Meine Garmin zeichnete während des Fluges eine Höchstgeschwindigkeit von beeindruckenden 107 km/h auf. In diesem Moment wurden die umliegenden Felsen zu einer vorbeiziehenden Kulisse. Der Wind rauschte in den Ohren, während sich unter mir die Schlucht öffnete und die beiden Bergdörfer immer wieder zwischen den Felsformationen auftauchten.

Trotz der hohen Geschwindigkeit fühlte sich der Flug erstaunlich ruhig an. Das Stahlseil verläuft so gleichmäßig, dass man beinahe das Gefühl bekommt, schwerelos durch die Landschaft zu gleiten. Für einige Sekunden vergaß ich völlig, dass ich hunderte Meter über dem Boden unterwegs war. Stattdessen genoss ich einfach das einmalige Panorama.

Der Rückflug nach Castelmezzano

Der Rückflug nach Castelmezzano

Für wenige Minuten durfte ich die Welt aus einer Perspektive erleben, die sonst nur den Vögeln vorbehalten ist – ein Gefühl von Freiheit, Geschwindigkeit und Staunen, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Nach der Landung war das Abenteuer jedoch noch nicht vorbei. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern wurden wir mit einem Shuttlebus nach Pietrapertosa gebracht. Die kurze Fahrt bot Gelegenheit, das eben Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen und die Eindrücke sacken zu lassen.

In Pietrapertosa angekommen, nutzten wir die Gelegenheit für einen gemütlichen Spaziergang durch den historischen Ortskern. Die engen Gassen, die steinernen Treppen und die malerischen Häuser schmiegen sich hier förmlich an die Felsen und verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charme. Immer wieder eröffneten sich beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Berge und auf die Strecke, die wir kurz zuvor noch hoch über der Schlucht zurückgelegt hatten.

Der Weg führte schließlich hinauf zum nächsten Startpunkt. Während die Aufregung vor dem ersten Flug noch von einer gewissen Anspannung begleitet war, überwog nun die Vorfreude. Schließlich wusste ich inzwischen genau, was mich erwartete.

Wenig später hing ich erneut am Stahlseil. Mit dem Start des Rückfluges stellte sich sofort wieder dieses unvergleichliche Gefühl von Freiheit ein. Erneut glitt ich mit hoher Geschwindigkeit durch die Luft, schwebte über die spektakuläre Landschaft der Lucanischen Dolomiten und genoss die einzigartigen Ausblicke auf die beiden Bergdörfer. Obwohl ich die Strecke nun bereits zum zweiten Mal erlebte, hatte das Erlebnis nichts von seiner Faszination verloren.

Der Rückflug nach Castelmezzano war ebenso spektakulär wie der Hinflug und bildete den perfekten Abschluss dieses außergewöhnlichen Vormittags. Kaum wieder festen Boden unter den Füßen, war mir klar, dass der Volo dell’Angelo zu den Erlebnissen gehört, die man nie vergisst.


Pietrapertosa – Ein Spaziergang durch das höchstgelegene Dorf der Basilikata

Normannisch-Sarazenische Burg (Castello Normanno-Svevo-Saraceno)

Normannisch-Sarazenische Burg (Castello Normanno-Svevo-Saraceno)

Hoch über dem Dorf gelegen, thront sie auf einem markanten Felsen und bietet einen der schönsten Panoramablicke der gesamten Region.

Am späten Nachmittag zog es mich erneut nach Pietrapertosa. Zwar hatte ich den Ort bereits am Vormittag im Rahmen des Volo dell’Angelo kennengelernt, doch standen damals das Abenteuer und der Flying Fox eindeutig im Vordergrund. Für die Schönheit und Geschichte des Dorfes blieb nur wenig Zeit. Deshalb entschied ich mich, noch einmal mit dem Auto von Castelmezzano nach Pietrapertosa zu fahren, um den Ort in aller Ruhe zu erkunden.

Schon bei der Ankunft wird deutlich, warum Pietrapertosa als eines der schönsten Bergdörfer Süditaliens gilt. Auf rund 1.100 Metern Höhe schmiegt sich der Ort an die steilen Felsen der Lucanischen Dolomiten und bietet eine einzigartige Mischung aus Geschichte, Natur und spektakulären Ausblicken.

Mein Rundgang begann in den engen Gassen der Altstadt. Die verwinkelten Wege, steinernen Treppen und traditionellen Häuser vermitteln das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen. Immer wieder öffnen sich kleine Plätze und Aussichtspunkte, von denen man weit über die Berglandschaft der Basilikata blicken kann.

Das bedeutendste Wahrzeichen des Ortes ist zweifellos die Normannisch-Sarazenische Burg (Castello Normanno-Svevo-Saraceno). Hoch über dem Dorf gelegen, thront sie auf einem markanten Felsen und bietet einen der schönsten Panoramablicke der gesamten Region. Die Ursprünge der Anlage reichen bis in die Zeit der Sarazenen zurück, die Pietrapertosa zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert als strategischen Stützpunkt nutzten. Noch heute sind Teile der alten Befestigungsanlagen, Mauern und in den Fels gehauenen Räume erhalten.

Pietrapertosa  asu der Luft gesehen

Pietrapertosa asu der Luft gesehen

Auf rund 1.100 Metern Höhe schmiegt sich der Ort an die steilen Felsen der Lucanischen Dolomiten

Von der Burg aus führte mich der Weg durch das sogenannte Arabata-Viertel, den ältesten Teil des Dorfes. Dieser historische Bereich verdankt seinen Namen den arabischen Siedlern, die hier einst lebten. Die Häuser sind dicht aneinander gebaut und durch ein Labyrinth aus engen Gassen und Treppen verbunden. Besonders eindrucksvoll ist, wie harmonisch sich die Gebäude in die natürliche Felslandschaft einfügen.

Ein weiteres Highlight ist die Chiesa Madre di San Giacomo Maggiore, die Hauptkirche des Ortes. Die Kirche stammt ursprünglich aus dem Mittelalter und beherbergt mehrere kunsthistorisch interessante Werke. Ihr schlichter, aber eindrucksvoller Innenraum bildet einen reizvollen Kontrast zur wilden Berglandschaft vor den Türen.

Nicht weit entfernt befindet sich die kleinere Kirche San Cataldo, die ebenfalls einen Besuch wert ist. Sie erinnert an die lange religiöse Tradition des Ortes und fügt sich harmonisch in das historische Ortsbild ein.

Während meines Rundgangs entdeckte ich außerdem zahlreiche Aussichtspunkte, die immer wieder neue Perspektiven auf die Lucanischen Dolomiten eröffneten. Besonders beeindruckend war der Blick hinüber nach Castelmezzano. Von hier aus wird erst richtig deutlich, wie spektakulär die beiden Bergdörfer zwischen den gewaltigen Felsformationen eingebettet sind.

Arabata-Viertel

Arabata-Viertel

Ältester, von den Sarazenen geprägter Ortsteil.

Je länger ich durch Pietrapertosa spazierte, desto mehr verstand ich, warum der Ort zu den schönsten Dörfern Italiens zählt. Anders als viele bekannte Tourismusziele hat er sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Statt großer Besucherströme begegnet man hier einer angenehmen Ruhe, authentischem Dorfleben und einer beeindruckenden Verbindung aus Natur und Geschichte.

Als die Sonne langsam hinter den Felsgipfeln verschwand und die warmen Farben des Nachmittags die Häuserfassaden beleuchteten, endete mein Rundgang. Pietrapertosa hatte sich nun von einer ganz anderen Seite gezeigt als noch am Vormittag. Nicht als Ausgangspunkt eines spektakulären Flugabenteuers, sondern als geschichtsträchtiges Bergdorf voller Charme, dessen verwinkelte Gassen und atemberaubende Lage noch lange in Erinnerung bleiben werden.

DIE WICHTIGSTEN SEHENSWÜRDIGKEITEN IN PIETRAPERTOSA

▪ Castello Normanno-Svevo-Saraceno – Burgruine auf dem Felsgipfel mit grandiosem Panorama.

▪ Arabata-Viertel – ältester, von den Sarazenen geprägter Ortsteil.

▪ Chiesa Madre di San Giacomo Maggiore – Hauptkirche des Dorfes.

▪ Chiesa di San Cataldo – historische Nebenkirche.

▪ Belvedere/Aussichtspunkte – verschiedene Panoramapunkte über den Lucanischen Dolomiten.

▪ Historischer Ortskern – die engen Gassen, Treppen und in den Fels gebauten Häuser selbst sind bereits eine Sehenswürdigkeit.


Tag 3 – Via Ferrata Marcirosa und der magische Weg der sieben Steine

Einstieg der Via Ferrata Marcirosa

Einstieg der Via Ferrata Marcirosa

Bereits die ersten Passagen machten deutlich, dass dieser Klettersteig etwas anspruchsvoller ist als die Salemm Ferrata.

Der dritte Tag meiner Reise begann bereits in den frühen Morgenstunden. Als ich mein charmantes Airbnb mitten in der Altstadt von Castelmezzano verließ, schlief das Dorf noch. Die engen Gassen waren menschenleer, die ersten Sonnenstrahlen tauchten die höchsten Felsformationen der Lucanischen Dolomiten in warmes Licht, und eine beinahe magische Ruhe lag über dem Ort.

Mein Ziel war an diesem Tag die Via Ferrata Marcirosa, die auf der Pietrapertosa zugewandten Seite des Caperrino-Tals verläuft und als einer der anspruchsvolleren Klettersteige der Region gilt. Anders als viele Besucher, die den Zustieg von Pietrapertosa aus wählen, startete ich direkt in Castelmezzano und folgte zunächst dem Weg hinunter in das Tal des Rio Caperrino.

Der Abstieg führte mich durch die beeindruckende Landschaft zwischen den beiden Bergdörfern. Während die Felszacken immer höher über mir aufragten, verlief der Weg durch das schmale Tal, das die beiden Orte voneinander trennt. Zu dieser frühen Stunde war ich gänzlich allein unterwegs und konnte die besondere Atmosphäre dieser Landschaft in aller Ruhe genießen.

Nach kurzer Zeit erreichte ich den Einstieg der Via Ferrata Marcirosa. Bereits die ersten Passagen machten deutlich, dass dieser Klettersteig etwas anspruchsvoller ist als die Salemm-Ferrata, die ich einige Tage zuvor begangen hatte. Die Route führt über zahlreiche ausgesetzte Querungen, steilere Felsabschnitte und abwechslungsreiche Kletterpassagen. Immer wieder eröffnen sich beeindruckende Tiefblicke in das Caperrino-Tal sowie fantastische Ausblicke auf Castelmezzano.

Klemmblock: Der präzise Fachbegriff für jeden Stein, der fest zwischen zwei Felswänden steckt.

Tolle Routenführung

Klemmblock: Der präzise Fachbegriff für jeden Stein, der fest zwischen zwei Felswänden steckt.

Besonders reizvoll ist die Linienführung der Ferrata. Sie verläuft direkt durch die markanten Felsformationen und vermittelt stellenweise echtes alpines Ambiente. Die Sicherungen sind ausgezeichnet angebracht, dennoch bleibt ausreichend Raum für ein spannendes und sportliches Klettererlebnis.

Mit zunehmender Höhe wurden die Ausblicke immer spektakulärer. Unter mir lag das Tal, während sich auf der gegenüberliegenden Seite die Häuser von Castelmezzano an die Felsen schmiegten. Nach und nach näherte ich mich dem oberen Bereich von Pietrapertosa. Schließlich erreichte ich den Ausstieg der Ferrata ungefähr auf Höhe der Start- beziehungsweise Zielbereiche des berühmten Volo dell’Angelo.

Doch mein Tag war damit noch lange nicht beendet.

Von dort aus führte mich der Weg zunächst weiter hinauf zur Normannisch-Sarazenischen Burg von Pietrapertosa, die auf einem markanten Felsgipfel über dem Dorf thront. Der Aufstieg wurde mit einem der schönsten Panoramablicke der gesamten Reise belohnt. Von hier oben reicht der Blick weit über die Lucanischen Dolomiten, das Caperrino-Tal und bis hinüber nach Castelmezzano.

Anschließend spazierte ich weiter zur kleinen Kapelle San Cataldo und zur angrenzenden Aussichtsterrasse. Dieser Platz gehört zweifellos zu den schönsten Aussichtspunkten der Region. Die Kombination aus den schroffen Felsformationen, den historischen Gebäuden und den weitläufigen Ausblicken vermittelt eindrucksvoll, warum diese beiden Bergdörfer als wahre Geheimtipps Süditaliens gelten.

Nach einer ausgiebigen Pause begann ich die Erkundung der Altstadt von Pietrapertosa. Die verwinkelten Gassen, steinernen Treppen und eng an die Felsen gebauten Häuser erzählen von einer jahrhundertealten Geschichte. Besonders im historischen Arabata-Viertel, das auf die Zeit der Sarazenen zurückgeht, fühlt man sich in eine andere Epoche versetzt.

Percorso delle Sette Pietre, den „Weg der sieben Steine“

Percorso delle Sette Pietre, den „Weg der sieben Steine“

Der Name geht auf sieben kunstvoll gestaltete Stationen zurück, die entlang des Weges verteilt sind.

Für den Rückweg wählte ich schließlich den berühmten Percorso delle Sette Pietre, den „Weg der sieben Steine“. Dieser historische Verbindungsweg zwischen Pietrapertosa und Castelmezzano zählt zu den schönsten Wanderwegen der Region. Auf rund zwei Kilometern verbindet er die beiden Orte und folgt einem alten Pfad durch die Felslandschaft des Caperrino-Tals.

Der Name geht auf sieben kunstvoll gestaltete Stationen zurück, die entlang des Weges verteilt sind. Jede dieser Stationen erzählt einen Teil einer alten lokalen Legende und steht symbolisch für Begriffe wie Schicksal, Zauber, Hexen oder Flug. Dadurch wird die Wanderung nicht nur zu einem Naturerlebnis, sondern auch zu einer kleinen Reise in die Mythen und Geschichten der Region.

Der Weg führte durch schattige Waldabschnitte, vorbei an Felsen und immer wieder zu Aussichtspunkten mit Blick auf die beiden Bergdörfer. Nach den sportlichen Herausforderungen des Klettersteigs war dieser Abschnitt ein besonders entspannter und stimmungsvoller Abschluss des Tages.

Am Ende zeigte mein Garmin für die gesamte Tour rund 8,2 Kilometer, 660 Höhenmeter und eine Gesamtzeit von etwa 3,5 Stunden an. Die Kombination aus anspruchsvoller Ferrata, spektakulären Aussichtspunkten, historischem Ortskern und dem malerischen Weg der sieben Steine machte diesen Tag zu einem der abwechslungsreichsten Erlebnisse meiner Reise.

Als ich am Nachmittag wieder durch die vertrauten Gassen von Castelmezzano zurückkehrte, hatte ich das Gefühl, die Landschaft zwischen den beiden Bergdörfern nun aus nahezu jeder Perspektive kennengelernt zu haben – von tief unten im Caperrino-Tal bis hinauf zu den höchsten Aussichtspunkten über den Lucanischen Dolomiten.


Tag 4 – Abschied von Castelmezzano

Castelmezzano bei Nacht

Ein magischer Anblick, bei dem die warmen Lichter des Dorfes mit den dunklen Silhouetten der Berge verschmelzen.

Jede Reise hat einmal ein Ende – und so brach am vierten Tag bereits die Zeit des Abschieds an. Die Rückreise stand bevor, doch bevor ich Castelmezzano verließ, nahm ich mir noch einmal bewusst Zeit für einen letzten Spaziergang durch den Ort, der mich in den vergangenen Tagen so begeistert hatte.

Wie schon an meinem ersten Morgen schlenderte ich durch die schmalen Gassen der Altstadt, vorbei an den steinernen Häusern, kleinen Plätzen und den vielen Treppen, die sich zwischen den Gebäuden hindurchziehen. Diesmal jedoch ohne Zeitdruck, ohne ein konkretes Ziel und ohne ein bevorstehendes Abenteuer. Stattdessen genoss ich einfach den Moment.

Immer wieder blieb ich stehen und ließ die vergangenen Tage Revue passieren. Die beeindruckenden Felsformationen der Lucanischen Dolomiten, die Via Ferrata Salemm mit ihrer spektakulären Hängebrücke, die anspruchsvolle Marcirosa-Ferrata, das Gefühl des Fliegens beim Volo dell’Angelo, die historischen Gassen von Pietrapertosaund die unvergesslichen Vollmondnächte über Castelmezzano – all diese Eindrücke hatten sich zu einer Reise zusammengefügt, die weit über einen gewöhnlichen Urlaub hinausging.

Es war eines dieser Reiseziele, die man nicht nur besucht, sondern erlebt. Ein Ort, an dem Natur, Geschichte und Abenteuer auf einzigartige Weise miteinander verschmelzen. Gleichzeitig hatte mich die Gelassenheit der Menschen, die Ursprünglichkeit der Region und die Abwesenheit von Massentourismus beeindruckt. Castelmezzano und Pietrapertosa sind keine Orte, die sich laut in den Vordergrund drängen. Gerade ihre Bescheidenheit macht ihren besonderen Reiz aus.

Castelmezzano unter dem Vollmond

Ein unvergesslicher Abend, an dem die beleuchteten Gassen und die markanten Felsformationen eine beinahe märchenhafte Kulisse bildeten.

Während ich ein letztes Mal zu den mächtigen Felsen hinaufblickte, verspürte ich vor allem Dankbarkeit. Dankbarkeit für die vielen Eindrücke, die unvergesslichen Erlebnisse, das gute Wetter, die sicheren Touren und die Möglichkeit, diese außergewöhnliche Region Italiens kennenlernen zu dürfen.

Schließlich war es Zeit, Abschied zu nehmen. Doch schon während der Rückfahrt war mir klar, dass dies vermutlich kein Abschied für immer sein würde. Manche Orte hinterlassen Erinnerungen, andere hinterlassen Sehnsucht. Castelmezzano und Pietrapertosa gehören eindeutig zur zweiten Kategorie.

Wissenswertes für Besucher

Wer einen Aufenthalt in Castelmezzano und Pietrapertosa plant, sollte sich bewusst sein, dass beide Orte in einer sehr ursprünglichen Bergregion der Basilikata liegen. Gerade diese Abgeschiedenheit macht ihren besonderen Charme aus, erfordert jedoch auch eine gewisse Planung.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober. Während der Sommermonate können die Temperaturen in den Tälern durchaus hoch werden, in den höher gelegenen Bergdörfern bleibt das Klima jedoch meist angenehm. Für Wanderungen, Klettersteige und den Volo dell’Angelo eignen sich insbesondere das Frühjahr und der Herbst.

Für die Anreise empfiehlt sich ein Mietwagen. Öffentliche Verkehrsmittel sind zwar vorhanden, jedoch nur eingeschränkt verfügbar. Mit dem Auto lassen sich die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Region deutlich flexibler erkunden.

Outdoor-Fans finden in den Lucanischen Dolomiten ideale Bedingungen. Neben den beiden Klettersteigen Salemm und Marcirosa gehören der Volo dell’Angelo, zahlreiche Wanderwege sowie verschiedene Mountainbike-Strecken zu den beliebtesten Aktivitäten. Wer die Region aktiv erleben möchte, sollte daher ausreichend Zeit einplanen.

Auch kulinarisch hat die Basilikata einiges zu bieten. Typische Spezialitäten sind hausgemachte Pasta, Lammgerichte, luftgetrocknete Wurstwaren, regionale Käsesorten sowie die berühmte Peperone Crusco – knusprig getrocknete Paprika, die als eine Art kulinarisches Wahrzeichen der Region gilt.

Besonders bemerkenswert ist die Ruhe, die man hier noch findet. Während viele bekannte Reiseziele Italiens längst vom Massentourismus geprägt sind, haben Castelmezzano und Pietrapertosa ihre Authentizität bewahrt. Genau deshalb gehören sie für viele Besucher zu den schönsten Geheimtipps Süditaliens.

Wer Natur, Geschichte, Bewegung und echte italienische Gastfreundschaft sucht, wird hier einen Ort finden, der lange in Erinnerung bleibt – und vielleicht sogar den Wunsch weckt, eines Tages zurückzukehren.

Sonnenuntergang über Castelmezzano

Sonnenuntergang über Castelmezzano

„Manche Reisen enden mit der Heimfahrt. Andere beginnen genau dort – in den Erinnerungen, die man mit nach Hause nimmt. Castelmezzano und Pietrapertosa werden für mich immer zu diesen besonderen Orten gehören.“


Best of Castelmezzano & Pietrapertosa in Bildern

Magischer Vollmond über Pietrapertosa

Magischer Vollmond über Pietrapertosa

Im Licht des Vollmonds wirkt Pietrapertosa wie aus einer anderen Welt. Die beleuchteten Häuser und die markanten Felsen verschmelzen zu einer stimmungsvollen Kulisse voller Ruhe und Magie.

Die Kirche im nächtlichen Glanz

Die Kirche im nächtlichen Glanz

Warm beleuchtet erhebt sich die Kirche von Castelmezzano aus der Dunkelheit. Umgeben von den mächtigen Felsen strahlt sie eine besondere Ruhe und zeitlose Schönheit aus.

Zeitreise auf dem Dorfplatz

Zeitreise auf dem Dorfplatz

Ein liebevoll gepflegter Oldtimer vor der historischen Altstadt von Castelmezzano – ein Motiv, das den Charme vergangener Zeiten und die besondere Atmosphäre des Bergdorfes perfekt einfängt.

Castelmezzano – eingebettet in die Felsen

Castelmezzano – eingebettet in die Felsen

Wie ein Adlernest schmiegt sich Castelmezzano an die steilen Hänge der Lucanischen Dolomiten. Die einzigartige Lage zwischen den mächtigen Felsformationen macht das Dorf zu einem der beeindruckendsten Orte Süditaliens.

Peperone Crusco – das rote Gold der Basilikata

Peperone Crusco – das rote Gold der Basilikata

In der Sonne getrocknete rote Paprika gehören zu den bekanntesten Spezialitäten der Basilikata. Knusprig, aromatisch und intensiv im Geschmack sind sie ein fester Bestandteil der regionalen Küche.

Sonnenuntergang über Castelmezzano

Sonnenuntergang über Castelmezzano

Von der Via Ferrata Salemm eröffnet sich ein traumhafter Blick auf die Altstadt von Castelmezzano. Im warmen Licht der untergehenden Sonne leuchten die Häuser und Felsen in goldenen Farben und schaffen einen unvergesslichen Moment.

Skulpturen der Natur

Skulpturen der Natur

Entlang des Klettersteigs ragen beeindruckende Felsformationen in den Himmel. Über Jahrtausende von Wind und Wetter geformt, prägen sie die einzigartige Landschaft der Lucanischen Dolomiten.

Der Volo dell’Angelo gehört zu den spektakulärsten Zipline-Anlagen Europas

Der Volo dell’Angelo gehört zu den spektakulärsten Zipline-Anlagen Europas

Für einige Sekunden vergaß ich völlig, dass ich hunderte Meter über dem Boden unterwegs war.

Ein Moment italienischer Gelassenheit

Ein Moment italienischer Gelassenheit

Vor seiner Haustür sitzend genießt ein älterer Dorfbewohner die Ruhe des Tages. Solche Begegnungen verleihen Castelmezzano seinen authentischen Charme und seine besondere Herzlichkeit.

Wenn die Berge zur Silhouette werden

Wenn die Berge zur Silhouette werden

Die letzten Sonnenstrahlen zeichnen die markanten Gipfel der Lucanischen Dolomiten als eindrucksvolle Silhouetten an den Horizont – ein Anblick voller Ruhe und Schönheit.

Wächter am Weg der sieben Steine

Wächter am Weg der sieben Steine

Eine kleine Steinpyramide säumt den Percorso delle Sette Pietre, den „Weg der sieben Steine“. Inmitten der stillen Berglandschaft wirkt sie wie ein Wegweiser durch die Geschichten, Legenden und Naturwunder der Lucanischen Dolomiten.

ENDE Bericht "Abenteuer in der Basilicata: Mein Trip nach Castelmezzano und Pietrapertosa"


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